Mit Schulungen
Ausbau der Hospizkultur in den oö. Heimen
"Ältere Menschen ziehen heute tendenziell später und mit komplexeren Erkrankungen in ein Alten- und Pflegeheim. Viele befinden sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium einer Demenzerkrankung. Zudem wird die Verweildauer der Bewohner in einem Alten- und Pflegeheim kürzer. Das bedeutet, das Sterben gehört zum Alltag. Die Pflege- und Betreuungskräfte begleiten dadurch häufiger schwerkranke und sterbende Bewohner", sagt Sozial-LR Christian Dörfel (ÖVP). Umso wichtiger sei es, dass die Mitarbeiter über grundlegendes Wissen in der Hospiz- und Palliativbegleitung verfügen und eine gute Hospizkultur im Pflegealltag und im Alten- und Pflegeheim verankert wird. Daher unterstützt das Land Oberösterreich ab 2027 das Projekt "Hospizkultur und Palliative Care in Alten- und Pflegeheimen" (HPCPH), um die Kompetenzen für eine würdevolle Begleitung am Lebensende gezielt zu stärken.
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Ab 2027 sollen pro Jahr jeweils in zehn ausgewählten Alten- und Pflegeheimen die Kompetenzen für eine würdevolle Begleitung am Lebensende gezielt ausgebaut werden. Im Konzept vorgesehen sind speziell ausgebildete Palliativbeauftragte sowie Fort- und Weiterbildungen mit dem Ziel, 80 Prozent der Mitarbeiter zu schulen. Der Entwicklungsprozess soll je Haus zwei bis drei Jahre dauern und die Hospizkultur und Palliative Care dauerhaft im Pflegealltag verankern. Das Sozialressort des Landes Oberösterreich übernimmt die Kosten für die Fort- und Weiterbildungsworkshops.
Aktuell sind in OÖ 16 mobile Hospizteams in ganz Oberösterreich im Einsatz. Wer ehrenamtlich mitarbeiten will, ist herzlich willkommen.