"Gehen die warmen Tage dahin"

Bauernregel verrät Ende der Sommer-Hitze

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"An Augustin gehen die warmen Tage dahin"
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Der 28. August steht im Zeichen des heiligen Augustinus – und einer alten Bauernregel, die einen Blick auf das bevorstehende Wetter wirft: "An Augustin gehen die warmen Tage dahin." Eine weitere überlieferte Variante lautet: "Um Augustin ziehn die Wetter hin."

Die Sprüche markieren traditionell eine wichtige Zeit im bäuerlichen Kalender. Ende August neigt sich der Sommer langsam seinem Ende zu, die Tage werden bereits spürbar kürzer und die Nächte kühler. Nach häufig heißen Wochen kann sich das Wetter nun zunehmend wechselhaft zeigen.

Temperatursturz

Die Bauernregel versteht den 28. August damit als eine Art Wendepunkt: Die große Sommerhitze soll allmählich nachlassen, während sich der Herbst ankündigt. Allerdings handelt es sich bei solchen Regeln nicht um verlässliche Wetterprognosen. Sie beruhen auf jahrhundertelangen Beobachtungen und spiegeln vor allem typische Wetterentwicklungen rund um bestimmte Lostage wider.

"An Augustin gehen die warmen Tage dahin" bedeutet also vor allem: Mit dem Ende des Augusts beginnt die Übergangszeit – und beständiges Hochsommerwetter wird zunehmend seltener.

Für Österreich trifft diese Bauernregel heuer wohl zu. Zwar wird es ausgerechnet am 28. August noch einmal so richtig heiß, am Samstag kommt es dann aber zum Temperatursturz.