Früher Winter

Bauernregel verspricht Schnee schon im Oktober

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Ein bekannter Spruch verknüpft frühen Schneefall im Oktober mit den Witterungsaussichten für die kalte Jahreszeit.
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Der Oktober gilt im landwirtschaftlichen Jahr als Übergangszeit, in der milde Tage kühleren Nächten weichen und auf den Bergen bereits Schnee fallen kann. Solche markanten Wetterwechsel flossen über die Jahrhunderte hinweg in überlieferte Sprüche ein, um Naturbeobachtungen in merkbarer Form festzuhalten.

Erklärung des alten Spruchs

Die Bauernregel "Schneit’s im Oktober gleich, wird der Winter weich" versteht frühen Schneefall als Signal für einen eher milden Winter. Unter dem Begriff "weich" wird ein vergleichsweise milder Witterungsverlauf verstanden. Die Weisheit stellt somit eine Verbindung zwischen dem Herbstwetter und den folgenden Monaten her.

Einordnung der aktuellen Lage

Für eine Einordnung Mitte September ist es noch viel zu früh, da der Oktober noch gar nicht begonnen hat. Es lässt sich derzeit nicht verlässlich sagen, ob überhaupt Schnee fallen wird. Selbst bei Schneefall wäre ein milder Winter damit keineswegs sicher angekündigt. Die Regel gibt eine überlieferte Deutung wider, liefert aber keine verlässliche Prognose.

Auswirkung des modernen Klimawandels

Solche Bauernregeln zeigen den Versuch früherer Generationen, wiederkehrende Naturphänomene zu strukturieren. Ein einzelner Tag mit Schnee betrifft jedoch vorerst nur die jeweilige Wetterlage. Zudem verändern sich historische Muster durch den Klimawandel, wodurch alte Erfahrungen nicht einfach übertragbar sind. Passend dazu existiert jedoch eine andere Bauernregel, die als wissenschaftlich fundiert gilt und täglich angewendet werden kann.