26. Oktober

Bauernregel zum Nationalfeiertag warnt vor Winter-Knall

© APA/MAX SLOVENCIK
Am 26. Oktober feiert Österreich seinen Nationalfeiertag.
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Genau zu diesem Datum gibt es auch eine alte Bauernregel, die einen Blick auf den kommenden Winter werfen soll. Sie lautet: "Warmer Sankt Albin bringt fürwahr stets einen kalten Januar."

Die überlieferte Wetterregel stellt einen Zusammenhang zwischen milden Temperaturen Ende Oktober und der Kälte im Jänner her. Ist es rund um den 26. Oktober ungewöhnlich warm, soll demnach ein besonders kalter Jahresbeginn folgen.

Ob sich diese Vorhersage tatsächlich erfüllt, ist allerdings fraglich. Bauernregeln beruhen auf überlieferten Wetterbeobachtungen aus früheren Jahrhunderten. Einen wissenschaftlich verlässlichen Zusammenhang zwischen der Temperatur an einem einzelnen Oktobertag und dem Wetter im Jänner gibt es nicht. Für eine Einschätzung des Winterwetters sind großräumige Wetterlagen und aktuelle Prognosen wesentlich aussagekräftiger.

Warum Österreich am 26. Oktober feiert

Der Nationalfeiertag erinnert an einen entscheidenden Schritt in der Geschichte der Zweiten Republik. Am 26. Oktober 1955 beschloss der Nationalrat das Bundesverfassungsgesetz über die immerwährende Neutralität Österreichs. Einen Tag zuvor hatten die letzten regulären alliierten Besatzungstruppen das Land verlassen.

Seit 1965 ist der 26. Oktober offizieller Nationalfeiertag. Während die Bauernregel an diesem Datum einen möglichen Hinweis auf den Winter sieht, steht der Tag heute vor allem für die staatliche Souveränität und die immerwährende Neutralität Österreichs.