Knapper Sieg

Bayern zwingen doch noch Elversberg in die Knie

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Elversberg hat den FC Bayern an den Rand einer Blamage gebracht: Am dritten Spieltag gewann der Rekordmeister beim Aufsteiger nur 2:1 (1:0) – und das nach sieben Wechseln in der Startelf. Vor 9307 Zuschauern im Waldstadion an der Kaiserlinde trafen Lennart Karl (26.) und Harry Kane (72.), dazwischen glich Ex-Münchner Maurice Krattenmacher (61.) per Traumtor aus.
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Bayern steht mit sieben Punkten auf Platz vier, Elversberg nach der ersten Niederlage mit sechs Zählern auf Rang sechs. Freiburg und Dortmund führen nun mit drei Siegen.

Zwei Spiele, zwei Siege – so war der Dorfklub in seine erste Bundesliga-Saison gestartet. Größer war der Abstand zwischen zwei Teams in 63 Liga-Jahren selten. Trainer Vincent Wagner durfte nach gelbem-rotem Kartenspiel in Gladbach auf der Bank sitzen; Kompany und Dreesen hatten sich für die Aufhebung der Sperre ausgesprochen. Kompany rotierte nach dem 5:0 gegen Bodø/Glimt radikal: Neuer, Kimmich, Musiala und Díaz begannen auf der Bank, Jonas Urbig hütete das Tor.

Knapp geschlagen

Früh musste Francis Onyeka nach einem Foul an Ismael Saibari raus, Noah Darvich kam. Elversberg hatte die erste Gefahr, Kim lenkte eine Hereingabe von Lukas Petkov ans Außennetz. Die Bayern wirkten behäbig, Olise hinter Kane blass. Dann der eine Moment: Saibari über links, Querpass, Karl am zweiten Pfosten. Der 18-Jährige provozierte die Heimkurve und wurde fortan ausgepfiffen.

Kurz vor der Pause jubelte Cole Campbell – der VAR nahm das Tor wegen Abseits zurück. Nach der Pause der Schlag: Krattenmacher, im Sommer von den Bayern gekommen, zirkelte aus 17 Metern in den Winkel. Kompany brachte Kimmich, Musiala und Díaz. Olise traf die Latte, Kane schob sich frei und traf zum 2:1 – sein erstes Saisontor, das 99. Bundesligator in 97 Spielen. Noel Futkeu setzte den möglichen Ausgleich knapp vorbei. Elversberg war geschlagen, aber nicht klein. Die Bayern hatten drei Punkte.

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