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Behörde verklagt Amazon wegen Preismanipulation

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Die US-Wettbewerbsbehörde FTC und mehr als 20 Bundesstaaten haben Amazon wegen des Vorwurfs der Preismanipulation bei Werbeanzeigen verklagt.
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Dies geht aus am Montag veröffentlichten Gerichtsunterlagen hervor. Die Aktien des weltgrößten Online-Händlers verloren im Zuge der Nachricht rund drei Prozent.

Dem "Wall Street Journal" zufolge wirft die Behörde Amazon vor, Werbekunden getäuscht zu haben. Amazon habe heimlich den Mindestpreis angehoben, den diese für die Platzierung ihrer Anzeigen zahlen mussten. Dadurch sei den Kunden ein Schaden in Milliardenhöhe entstanden, berichtete das Blatt unter Berufung auf FTC-Vertreter. Die beteiligten Bundesstaaten könnten nun zivilrechtliche Strafen fordern und versuchen, einen Teil der Gelder zurückzuerlangen.

Vor rund einem Jahr hatte sich Amazon in einem anderen Fall mit der FTC geeinigt. Der Konzern stimmte damals zu, 2,5 Milliarden Dollar an Strafen und Rückerstattungen an Prime-Abonnenten zu zahlen. Die Behörde hatte Amazon vorgeworfen, Kunden mit irreführenden Methoden zum Abschluss von Abonnements verleitet zu haben.