Tipps
Besondere Geschichten für Ihren Urlaub
Wir lassen keine Ausrede gelten, schnappen Sie sich ein Buch und legen Sie los: Urlaubszeit ist eine gute Gelegenheit, sich ein, zwei oder viele Bücher zuzulegen. Gönnen Sie sich ein paar entspannte Stunden im Schatten und tauchen Sie ein in neue Welten! Wir haben einige Tipps für Sie zusammengestellt.
WOOLF, etc: "Den Sommer lesen"
Ja, hier handelt es sich nicht um einen Roman: In diesem Buch findet sich eine Auswahl an Kurzgeschichten, die alle das Thema Sommer – im engeren oder weiteren Sinne – eint. Jede Geschichte bietet hier neuen Schreibstil und eine andere Idee. Mit Texten von Deborah Levy, Virginia Woolf, D. H. Lawrence oder Kurt Tucholsky ist dieses Buch ideal zum Reinschmökern für alle, die kleine Lesehäppchen lieber haben als dicke Schinken.
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HILTRUD BAIER: "Mai, Juni, Juli"
Suche. Linnea Lindblad ist Sterneköchin und tritt im Fernsehen in einer Kochshow auf – sie hat mit Ende 30 quasi alles erreicht. Trotzdem ist sie seit einiger Zeit komplett erschöpft.
Sie flieht aus Göteborg in die Natur und Abgeschiedenheit an der norwegischen Grenze. Dort, mit der nötigen Ruhe und dem Abstand vom Alltag, will sie herausfinden, wie es weitergehen soll. Autorin Hiltrud Baier hat mit Mai, Juni, Juli einen locker-leichten Text über Sinnsuche verfasst, der sich für alle eignet, die eine Pause vom Hamsterrad brauchen. Im Text kommen köstliche kulinarische Details auch nicht zu kurz.
SEGEBRECHT: "Muttertage"
Dieses Romandebüt dreht sich um drei Generationen Frauen: die Oma, deren ungeplante Schwangerschaft ihr Leben beeinflusste, Barbara, ihre Tochter, und schließlich Charly, die Enkelin, die 40 Jahre nach den Ereignissen ihren verlorenen Onkel sucht. Muttertage von Jennifer Segebrecht ist ein Roman über schwierige Verhältnisse und die Suche nach der eigenen Identität. Ein Familienporträt voller eigensinniger, abgründiger Frauenfiguren.
KUTZENBERGER: "Die Liste der Lebenden"
September 1858 – auf dem Atlantik treibt eine nackte Frau, sie liegt auf einer Tür. Es ist Henriette Wulff, die der dänischen Oberschicht entstammt und beschlossen hat, mit 53 in die USA auszuwandern. Bei der Überfahrt kommt es zur großen Schiffskatastrophe, und Henriette bleiben nur Gedanken an ihren Freund Hans Christian Andersen, ein imaginierter Briefwechsel zwischen den beiden findet statt. Autor und Literaturwissenschaftler Stefan Kutzenberger wagt sich mit seinem vierten Roman an einen Stoff, der historische Fakten mit Fiktion vermischt.
Eine außergewöhnlich poetische, exakte Sprache zeichnet den Roman ebenso aus wie das Thema: Was bleibt von unserem Leben, wenn es fast vorbei ist, wem gelten unsere letzten Sehnsüchte?