Das ändert sich

Bezahl-Aus bei Amazon: Beliebte Funktion wird eiskalt gestrichen!

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Der Online-Versandriese Amazon plant offenbar eine weitreichende Änderung bei seinen Zahlungsoptionen, die Millionen Kunden in Österreich direkt betrifft. Bis Ende 2026 soll die beliebte Sammelrechnung am Monatsende schrittweise eingestellt und durch ein neues System ersetzt werden.
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Wie das renommierte deutsche Technikportal "Caschys Blog" unter Berufung auf gut informierte, unternehmensinterne Quellen berichtet, steht das beliebte Bezahlmodell vor dem endgültigen Aus. Demnach plant der US-amerikanische Handelsgigant, die Monatsabrechnung bis spätestens Ende des Jahres 2026 komplett einzustellen. Offiziell bestätigt hat der Online-Händler diese Pläne bislang noch nicht, weshalb auf den offiziellen Hilfeseiten der Plattform die Monatsabrechnung nach wie vor als regulär verfügbare Bezahlmethode für berechtigte Konten gelistet wird.

Für die Kunden in Österreich bedeutet dieser Schritt eine massive Umstellung ihrer Einkaufsgewohnheiten. Bislang war es besonders komfortabel, kleinere Anschaffungen wie eine Handyhülle, Haushaltsartikel oder Tiernahrung über den Monat hinweg zu sammeln, ohne jede Transaktion einzeln auf dem Bankkonto verbuchen zu müssen. Die Abschaffung dieses Dienstes greift somit direkt in den gewohnten Bezahlkomfort der Konsumenten ein.

Der neue Rechnungskauf im Detail

Derzeit funktioniert das System der Monatsabrechnung äußerst kundenfreundlich. Alle Einkäufe, die innerhalb eines Kalendermonats getätigt werden, fasst das System automatisch auf einer einzigen Sammelrechnung zusammen. Diese Abrechnung wird stets zu Beginn des darauffolgenden Monats erstellt. Danach haben die Käufer genau 14 Kalendertage Zeit, um den ausstehenden Gesamtbetrag zu begleichen. Die Begleichung der Summe kann entweder bequem per klassischer Banküberweisung oder bei Rechnungen in der europäischen Gemeinschaftswährung Euro auch ganz unkompliziert mittels eines SEPA-Lastschriftmandats direkt vom Girokonto erfolgen.

Anstelle dieser praktischen Sammelrechnung soll in Zukunft ein neuer, wesentlich strengerer Rechnungskauf treten. Das bedeutet im Klartext: Jede getätigte Bestellung wird vom System als Einzelfall behandelt, separat abgerechnet und der jeweilige Betrag ist sofort mit dem Kaufabschluss zur Zahlung fällig. Die gewohnte finanzielle Flexibilität, bei der man bis zur Mitte des Folgemonats Zeit hatte, um die Einkäufe des Vormonats zu bezahlen, fällt damit ersatzlos weg.

Droht Kunden eine lästige Bezahl-Lücke?

Besonders brisant für die Konsumenten ist der Umstand, dass die Umstellung nicht reibungslos über die Bühne gehen könnte. Brancheninsider befürchten, dass zwischen der endgültigen Abschaffung der alten Monatsabrechnung und der flächendeckenden Einführung des neuen, sofort fälligen Rechnungskaufs eine zeitliche Lücke entstehen könnte. In dieser Übergangsphase stünde den Käufern im schlimmsten Fall überhaupt kein Kauf auf Rechnung zur Verfügung.

Wer in dieser potenziellen Übergangszeit Bestellungen auf der Plattform tätigen möchte, müsste zwingend auf andere Zahlungsmethoden ausweichen. Die wichtigsten Unterschiede zwischen dem alten und dem neuen System im Überblick:

  • Die Abrechnungsart: Bisher gab es eine praktische Sammelrechnung für alle Einkäufe eines Kalendermonats. Zukünftig erfolgt eine strikte Einzelabrechnung für jede separate Bestellung.
  • Das Zahlungsziel: Bisher hatten Kunden bis zu 14 Tage im Folgemonat Zeit, um den Betrag zu begleichen. Zukünftig herrscht eine sofortige Fälligkeit direkt nach dem Kauf.
  • Die Zahlungsmethoden: Bisher konnte bequem per Überweisung oder SEPA-Lastschrift bezahlt werden. Zukünftig erfolgt eine unmittelbare Belastung des jeweils hinterlegten Zahlungsmittels.
  • Die finanzielle Kontrolle: Bisher profitierte man von hoher zeitlicher Flexibilität und gebündelter Abbuchung. Zukünftig kommt es zu einem unmittelbaren, kleinteiligen Abfluss der Beträge vom Bankkonto.

So sollten sich Verbraucher jetzt verhalten

Für die aktiven Nutzer der Monatsabrechnung besteht aktuell noch kein unmittelbarer Handlungsbedarf. Da der schrittweise Rückbau des Systems laut den vorliegenden Informationen bis zum Ende des Jahres 2026 andauern soll, bleibt die Funktion vorerst wie gewohnt aktiv. Verbraucher sollten jedoch in den kommenden Monaten verstärkt auf offizielle E-Mails und Benachrichtigungen in ihrem Amazon-Kundenkonto achten.

Sobald die Umstellung für das eigene Profil eingeleitet wird, müssen Konsumenten ihre bevorzugte Zahlungsart manuell anpassen oder auf die klassischen Alternativen wie Kreditkarte, Debitkarte, das SEPA-Lastschriftverfahren oder im Vorfeld aufgeladenes Gutscheinguthaben zurückgreifen.