Horror-Vorstellung
Bill Gates warnt: KI könnte eine Milliarde Menschen töten
In einem TV-Interview mit dem US-Sender NBC wurde Gates zu aktuellen Warnungen befragt, wonach KI im Extremfall sogar die Menschheit auslöschen könnte.
"KI ist sicherlich mächtig genug, um Ereignisse voranzutreiben, die eine Milliarde Todesfälle verursachen", sagte der 70-Jährige.
Gleichzeitig schränkte Gates ein, dass es "ziemlich schwer" wäre, "100 Prozent" der Menschen zu treffen.
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Besonders gefährlich sei die Kombination aus leistungsfähiger KI und Menschen mit bösen Absichten. "Es gab noch nie eine so mächtige Waffe wie Menschen mit bösen Absichten, die die neusten KI-Werkzeuge verwenden", erklärte Gates.
Gates fordert klare Regeln
Aus seiner Sicht reicht es deshalb nicht, wenn sich die Branche selbst kontrolliert. Auf die Frage, ob gesetzliche Regeln notwendig seien, antwortete Gates laut NBC mit einem klaren "absolut".
In Washington müssten verpflichtende Sicherheitsmaßnahmen und eine entsprechende Aufsicht über die Technologie beschlossen werden. "Niemand glaubt, dass Selbstregulierung ausreicht", sagte der Microsoft-Mitgründer.
Auch KI-Firmen bremsen
Gates' Warnungen kommen zu einer Zeit, in der auch KI-Unternehmen stärker über die Risiken der Technologie diskutieren.
Nach eigenständigen Hacking-Attacken durch KI-Software haben sich zuletzt auch führende KI-Labore wie Anthropic und der ChatGPT-Entwickler OpenAI dafür ausgesprochen, die Entwicklung bestimmter KI-Systeme stärker zu bremsen.
Die Debatte dreht sich dabei zunehmend um die Frage, wie weit Künstliche Intelligenz entwickelt werden soll – und welche Sicherheitsvorkehrungen notwendig sind, bevor ihre Fähigkeiten weiter zunehmen.