So benützt man sie!

Darum haben Wäscheklammern zwei Löcher – fast alle benutzen sie falsch

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Wäscheklammer auf, Kleidungsstück an die Leine hängen, Klammer schließen – fertig. Viel nachzudenken gibt es dabei eigentlich nicht. Oder doch? Ein kleines Detail an dem alltäglichen Haushaltshelfer zeigt, dass viele ihre Wäscheklammern offenbar nicht so verwenden, wie es ursprünglich vorgesehen ist.
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Die beiden unterschiedlich großen Öffnungen an einer klassischen Wäscheklammer sind keineswegs nur Teil des Designs. Sie sollen verschiedene Aufgaben erfüllen. Wer sie richtig nutzt, kann unschöne Druckstellen auf der Kleidung vermeiden und möglicherweise sogar dafür sorgen, dass die Wäsche schneller trocknet.

Dafür sind die beiden Öffnungen gedacht

Die meisten Menschen legen das Kleidungsstück direkt auf die Wäscheleine und pressen Stoff und Leine gemeinsam zwischen die Enden der Klammer. Genau dadurch entsteht jedoch besonders viel Druck auf dem Material.

Die kleinere Öffnung, die sich näher an der Feder beziehungsweise in der Mitte der Klammer befindet, soll bei vielen Modellen die Wäscheleine oder eine Stange des Wäscheständers umfassen. Die größere Öffnung am vorderen Ende ist hingegen für das Kleidungsstück gedacht.

Die Klammer sitzt dadurch an der Leine, während der Stoff etwas lockerer und mit weniger Druck gehalten wird. Das kann verhindern, dass sich tiefe Klammerabdrücke oder hartnäckige Falten bilden.

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So funktioniert es richtig

Zuerst wird die Klammer so angesetzt, dass die Leine in der kleineren Öffnung liegt. Anschließend wird das Kleidungsstück von der größeren Öffnung am Ende der Klammer festgehalten.

Vor allem bei empfindlichen Stoffen oder dünnen Oberteilen kann diese Methode sinnvoll sein. Statt Stoff und Wäscheleine an derselben Stelle zusammenzuquetschen, wird der Druck besser verteilt.

An diesen Stellen sollten Sie Kleidung aufhängen

Doch nicht nur die Position der Wäscheklammer spielt eine Rolle. Auch die Stelle, an der ein Kleidungsstück befestigt wird, entscheidet darüber, ob später sichtbare Spuren zurückbleiben.

T-Shirts und leichte Oberteile sollten möglichst am unteren Saum aufgehängt werden. Kleine Abdrücke fallen dort beim Tragen kaum auf. Hosen und Jeans lassen sich auf links drehen und an den Hosenbeinen befestigen.

Kleider und Röcke bleiben eher in Form, wenn sie am Bund oder an stabileren Nähten aufgehängt werden. Socken und Unterwäsche können meist problemlos am Gummibund befestigt werden, da ihr geringes Gewicht das Material kaum verzieht.

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Wäsche kann gleichmäßiger trocknen

Die richtige Verwendung der Klammer soll noch einen weiteren Vorteil haben: Wird das Kleidungsstück nicht fest gegen die Leine gepresst, kann mehr Luft rund um den Stoff zirkulieren.

Die Feuchtigkeit kann dadurch gleichmäßiger verdunsten. Besonders bei dickeren Materialien wie Jeans oder Handtüchern kann eine bessere Luftzirkulation dazu beitragen, dass sie schneller und ohne dauerhaft feuchte Stellen trocknen.

Ein unscheinbares Detail mit überraschender Wirkung: Wer beim nächsten Aufhängen genauer auf die beiden Löcher der Wäscheklammer schaut, kann sich möglicherweise nicht nur das Bügeln erleichtern, sondern auch die Trockenzeit verkürzen.