Neue Regelung
DAS ändert sich jetzt in allen Geschäften
Das soll die Firmen entlasten und Papierrechnungen reduzieren, heißt es in einer Aussendung des Finanzministeriums vom Mittwoch. Die Belegerteilungspflicht bleibt aber unverändert bestehen. Um keinen Raum für möglichen Steuerbetrug zu lassen, plant das Amt für Betrugsbekämpfung Schwerpunktkontrollen in dem Bereich.
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Die digitale Rechnung ist freiwillig, Papierrechnungen sind weiterhin möglich und müssen auf Wunsch von Kundinnen oder Kunden ausgestellt werden. Unternehmen müssen zudem weiterhin sicherstellen, dass Kunden ihre Rechnung auch tatsächlich mitnehmen - egal ob in Papierform oder digitaler Form. "Denn nur die Mitnahme der Rechnung garantiert, dass der geleistete Steuerbetrag auch richtig ankommt", sagte Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) laut Aussendung.
Finanzpolizei plant Schwerpunktkontrollen
Zum Start des digitalen Belegs will das Amt für Betrugsbekämpfung Schwerpunktkontrollen in dem Bereich durchführen. Einen speziellen Fokus will die Finanzpolizei auf bargeldintensive Branchen legen.
Auch der Umwelt soll durch die Einschränkung von Papierrechnungen geholfen werden. "Laut Schätzungen werden täglich rund 1.500 Kilometer Rechnungen in Österreich ausgedruckt. Mit der jährlichen Menge kann die gesamte Stadt Steyr mit Rechnungen zugedeckt werden", schreibt das Ministerium.
"Wichtige Erleichterung für Unternehmen"
Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP) lobt die Neuerung gegenüber oe24: "Der digitale Beleg ist eine lange geforderte und wichtige Erleichterung für unsere Unternehmen. Er vereinfacht Abläufe im betrieblichen Alltag und bedeutet zugleich ein Ende unnötiger Zettelwirtschaft. Damit schaffen wir eine moderne, praxistaugliche Lösung für unsere Wirtschaft, nutzen die Chancen der Digitalisierung und reduzieren den Papierverbrauch."