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Death Positive-Schau startet im Nordico

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Die Schau unter dem Motto "Gestorben wird immer" läuft von 23. Oktober bis 4. April.
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Zur Jahreszeit passend gibt das Nordico Stadtmuseum in Linz nichts Geringerem als dem Tod eine breite Bühne. Die Ausstellung "Death positive - Gestorben wird immer" startet am Freitag. Sie will dem oft verdrängten Thema Raum geben und lädt zur Beschäftigung mit allen Sinnen ein, mal behutsam-einfühlsam, mal locker und mit Humor.

Speeddating mit dem Tod

Ein umfangreiches Rahmenprogramm zum Beispiel mit "Speeddating mit dem Tod", das Griefyards-Projekt oder mit einer Exkursion in die Pathologie flankiert die Schau.

Aus Tabubereich rausholen

Kunstwerke, Installationen, Video-Interviews und Objekte aus Sammlung und Leihgaben greifen auf sehr unterschiedlichen Ebenen die Erinnerung an die eigene Endlichkeit auf. "Wir alle sterben. Endlich eine Gemeinsamkeit", hieß es in den Unterlagen zur Pressekonferenz am Donnerstag. Man wolle das Thema aus dem Tabubereich herausholen und darüber sprechen, sagte Kuratorin Klaudia Kreslehner - "unsere Zielgruppe liegt hier bei hundert Prozent".

Der Tod als Motiv bei Tätowierungen in Kunst und Alltagskultur ist ebenso Thema wie ganz praktische Anleitungen und Handlungsleitfäden zur eigenen Verwendung: Was gehört für mein eigenes Ableben geregelt, wie kann ich Angehörige in einem Todesfall bestmöglich unterstützen? In einem transparent abgeteilten Raum soll Besinnung und Kontemplation über Origami-Arbeiten oder Erinnerungskarten möglich gemacht werden, die Trennwände würden die Besucher "verschwimmen" lassen, so das Gestaltungskonzept.