Aufnahmen von 2022, 2023 und 2026 zeigen wiederholt Gülle-Seen sowie kranke, sterbende Tiere. Aus Protest zogen heute 50 Tierschützer vor die zuständige Bezirkshauptmannschaft (BH), der eine Mitschuld gegeben wird.
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VGT-Campaigner David Richter kritisiert die Untätigkeit scharf: "Die Menschen haben es satt, dass Tierquälerei in Österreich als Kavaliersdelikt behandelt wird. Selbst wiederholte, schwerste Missstände ziehen kaum Konsequenzen nach sich. Die Betriebe laufen einfach weiter, die Tiere leiden. Das muss sich ändern!" Obwohl dem Betrieb 2023 vor Gericht durch die BH eine "positive Prognose" attestiert wurde, reißen die Vorfälle nicht ab. Richter betont dazu: "Eine 'positive Prognose' war schon von 2022 bis 2023 nicht zu erkennen und ist auch nach den aktuellen Bildern von 2026 Unfug. Gerade dass es immer wieder dieselben gravierenden Missstände sind, beweist die fehlende Einsicht im Betrieb."
Tierschützer sind empört
Dass sich die Behörde mit temporären Maßnahmen zufriedengibt und physische Gewalt sowie die Missachtung von Tierhaltungsverboten scheinbar nicht ernst nimmt, sorgt bei den Tierschützern für großes Unverständnis. "Wird die gesamte Betriebsgeschichte der letzten Jahre berücksichtigt, muss das Urteil eigentlich vernichtend ausfallen", resümiert Richter.