Berlin

Deutscher Präsident zieht in Riesen-Holzhaus aus Österreich

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Mega-Deal für das "Ländle": Der neue Amtssitz von Deutschlands Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Berliner Spreebogen ist ein Meisterwerk made in Vorarlberg.
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Das Vorarlberger Unternehmen Kaufmann Bausysteme aus Reuthe hat den neuen, sechsgeschossigen Amtssitz des deutschen Bundespräsidenten in Berlin aus 382 vorgefertigten Holzmodulen in nur 20 Monaten errichtet.

Extrem kurze Bauzeit

Dieses bemerkenswerte Projekt am Berliner Spreebogen vereint moderne Modulbauweise mit nachhaltiger Holzarchitektur aus dem Bregenzerwald. Die Vorfertigung der Module ermöglichte eine extrem kurze Bauzeit vor Ort.

Das Gebäude steht nicht komplett auf Holz. Um die nötige Stabilität zu garantieren, wurde ein massiver Sockel sowie die Gebäudekerne aus Stahlbeton gefertigt.

Auf diesem Sockel thronen die fünf Obergeschosse, die aus den 382 exakt vorgefertigten Holzmodulen von Kaufmann Bausysteme zusammengesteckt wurden.

Auf einer Bruttogrundfläche von rund 18.700 Quadratmetern wurde jeder Zentimeter verplant: Insgesamt sind 179 hochmoderne Büros mit rund 250 Arbeitsplätzen für das gesamte Bundespräsidialamt entstanden.

Bellevue muss 8 Jahre saniert werden

Grund für den Umzug: Der Amtssitz des deutschen Bundespräsidenten, Schloss Bellevue im Berliner Tiergarten, wird derzeit massiv saniert. Weil die Generalüberholung extrem aufwendig ist, wird sie voraussichtlich bis zu acht Jahre dauern. Die Sanierung des Schlosses soll weit über 600 Millionen Euro verschlingen.