Zaubernuss
Diese Pflanze bringt sogar im Winter Farbe in den Garten
Der September eignet sich besonders gut für das Setzen des Strauchs, da die noch warme Erde den Wurzeln hilft, sich vor dem ersten Frost im Boden zu etablieren. So kann die Zaubernuss im Frühjahr kraftvoll starten und mit ihrer Blütenpracht überraschen. Je nach Sorte reicht die Blütezeit vom Herbst bis in den späten Winter, wobei die meisten Pflanzarten zwischen Januar und März blühen. Auch der Botanische Garten der Technischen Universität Darmstadt hebt diese besonderen Blühzeiten der verschiedenen Arten hervor.
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Der richtige Standort im Garten
Für das Gedeihen der Zaubernuss ist ein sonniger bis halbschattiger sowie möglichst windgeschützter Platz optimal. Der Boden sollte humusreich und gut durchlässig sein, da die Pflanze keine Staunässe verträgt. Die Royal Horticultural Society rät zu leicht saurem bis neutralem Boden sowie zu regelmäßigem Wässern, bis die Wurzeln vollständig eingewachsen sind.
So gelingt das Einpflanzen richtig
Das Pflanzloch muss etwa doppelt so breit wie der Wurzelballen ausgehoben werden. Organisches Material oder Kompost verbessern dabei die Struktur des Bodens. Der Wurzelballen darf nicht tiefer als vorher im Topf oder in der Baumschule sitzen. Nach dem Einsetzen wird der Strauch reichlich gegossen, um das Ausbreiten der Wurzeln zu fördern.
Wuchsform und beliebte Sorten
Die Zaubernuss wächst langsam und erreicht im Laufe der Jahre eine Höhe von zwei bis vier Metern. Die Sorte 'Jelena' punktet mit kupferorange leuchtenden Herbstfarben. Wer klassisch gelbe Blüten im Winter bevorzugt, wählt die Sorte 'Arnold Promise'.
Einfache Pflege ohne Rückschnitt
Das Gehölz erweist sich als robust und pflegeleicht. Ein Rückschnitt ist meist nicht erforderlich. Störende oder abgestorbene Zweige können direkt nach der Blüte entfernt werden. Auf einen kräftigen Schnitt sollte wegen des langsamen Wachstums verzichtet werden.