Britney Spears

Dieser Schaden bleibt nach 13 Jahren Vormundschaft

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Auf der Bühne feierte Britney Spears riesige Erfolge – hinter den Kulissen sah es offenbar ganz anders aus. Die Sängerin spricht jetzt offen darüber, wie sehr sie Menschenmengen und Auftritte während ihrer 13-jährigen Vormundschaft belasteten.
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In zwei Instagram-Posts blickt Spears auf eine besonders schwierige Zeit ihres Lebens zurück. Während sie vor Millionen Menschen auftrat, habe sie sich abseits der Bühne extrem unwohl gefühlt.

"Ich war extrem schüchtern, konnte auf der Bühne aber jemand ganz anderes sein", schreibt die 44-Jährige. Die Vormundschaft habe dabei tiefe Spuren hinterlassen: "Ich habe das Gefühl, dass die Leute bis heute nicht begreifen, welchen echten Schaden die Vormundschaft an meinem Herzen und meiner Seele angerichtet hat."

Besonders Fan-Treffen seien für sie eine enorme Belastung gewesen. Spears berichtet, ihr Vater habe sie damals zu Treffen mit zahlreichen Menschen gedrängt.

"Ich verlor die Sensibilität meiner Seele. Und es tat buchstäblich weh. Ich fühlte mich wie ein Roboter", schildert sie.

Schon zehn Menschen lösten Panik aus

Dabei mussten es offenbar gar keine großen Menschenmengen sein. Spears schreibt, dass sie bei einem Meet & Greet mit mehr als zehn Personen körperlich reagiert habe.

"Ich bekam Asthma und fing an zu zittern", erinnert sich die Sängerin.

Auch auf der Bühne habe sie nicht immer sie selbst sein können. Sie beschreibt ihre Auftritte rückblickend als eine Art Rolle, die sie spielte.

Nach der Geburt ihrer Söhne war Schluss

Besonders deutlich habe sich ihre Einstellung nach der Geburt ihrer beiden Söhne verändert. Sean Preston wurde 2005 geboren, Jayden James folgte 2006.

"Nach der Geburt meiner Kinder hatte ich jedoch das Gefühl, dass dieses Spiel völlig ausgereizt war", schreibt Spears. Sie habe sich teilweise albern und beschämt gefühlt.

Auch bei ihren Bühnenoutfits habe sie nicht immer das Gefühl gehabt, dass diese zu ihr passten. Eine Freundin habe sie einmal auf einen BH angesprochen und gesagt, dieser passe überhaupt nicht zu ihr. Spears habe daraufhin gedacht: "Sie hat Recht."

"Ich bin sehr sensibel"

Heute blickt die Sängerin offenbar mit gemischten Gefühlen auf ihre Karriere zurück.

"Ich kann kaum glauben, dass ich früher vor so vielen Menschen auftreten konnte. Wahnsinn", schreibt sie. Gleichzeitig sei sie stolz darauf, Grenzen gezogen zu haben.

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"Ich bin sehr sensibel und stolz auf mich, dass ich dem Ganzen einen Riegel vorgeschoben habe – denn viel zu lange wurde ich dazu gezwungen."

Ihren Beitrag beendet Spears mit einem deutlichen Satz: "Gott sei Dank ist das vorbei."

13 Jahre unter Vormundschaft

Die gerichtlich angeordnete Vormundschaft über Spears begann im Februar 2008. Ihr Vater Jamie Spears übernahm dabei als Hauptvormund weitreichende Kontrolle über ihre Finanzen, ihre Karriere und persönliche Angelegenheiten.

Spears bezeichnete die Regelung später öffentlich als missbräuchlich. Im November 2021 wurde die Vormundschaft nach 13 Jahren beendet.

Seitdem spricht die Sängerin immer wieder über ihre Erfahrungen während dieser Zeit. Auch das Verhältnis zu ihrer Familie gilt weiterhin als angespannt.