Regionalstadtbahn

Donaubahnhof in Urfahr wird zweitgrößter Bahnhof Oberösterreichs

© Stadler Design by Döllmann
Mit der Regionalstadtbahn entsteht eine neue Hauptschlagader des Öffentlichen Verkehrs für den Zentralraum Linz, indem die Mühlkreisbahn zum Hauptbahnhof durchgebunden und mit der S7 in Richtung Auhof eine gänzlich neue Strecke errichtet wird.
Zur Vollversion des Artikels

Der Donaubahnhof wird künftig nach dem Linzer Hauptbahnhof der zweitgrößte Umsteigepunkt Oberösterreichs mit rund 20.000 Fahrgästen täglich. Heute wurden direkt am Areal neben der Linzer Eisenbahnbrücke, gegenüber vom Gasthaus Lindbauer, fünf Infotafeln dazu enthüllt.
"Hier treffen Regional-Stadtbahn, Straßenbahn, Stadtbusse und Obusse sowie Regionalbusse aufeinander", sagt Verkehrsreferent Günther Steinkellner (FPÖ). "Die Straßenbahn werde unterirdisch geführt und in der Nähe wird sich vielleicht eine Uni befinden", spielt Steinkellner auf die Standortsuche für die Digitaluni an. Er freue sich, wenn man 2028/2029 tatsächlich die Schaufel in die Hand nehmen könne. Bis 2032 soll auch ein Shoppingcenter mit Gastro und Nahversorger entstehen. Verkehrsstadtrat Vzbg. Martin Hajart (ÖVP) sagte, dass am Donnerstag die Mittel für die neue Buslinie 13 freigegeben werden konnten.

Gespräch mit Projektverantwortlichen

Sonja Wiesholzer, technische Geschäftsführerin der Schiene OÖ Gmbh, findet eine der fünf Schautafeln besonders spannend: Die Entwicklung von der Mühlkreisbahn-Dampflock hin zu den sogenannten TramTrain-Fahrzeugen mit barriererfreier Toilette und WLAN.

Im Rahmen der Eröffnung des RSB Infoparks haben Interessierte zudem die Möglichkeit, am 18. September von 14 bis 18 Uhr mit den Projektverantwortlichen ins Gespräch zu kommen, sich über das Vorhaben zu informieren und ihre Fragen direkt an das Projektteam zu richten.