"80 Euro Fixpreis!"
Dreiste Taxi-Abzocke nach Rapid-Match
Das Aus im Elferschießen gegen Heart of Midlothian in der Conference League war eigentlich schon schwer genug zu verkraften, doch danach legten die dreisten Taxifahrer noch eins drauf.
Ein zorniger Rapid-Fan meldete sich bei oe24: "Vor dem Allianz Stadion ist es bei den Taxlern zugegangen wie am Basar!"
Die Taxi-Lenker verlangten Horror-Preise, ließen potenzielle Kunden sich gegenseitig überbieten. "Für meine Fahrt in den 17. Bezirk wollte einer 80 Euro Fixpreis, natürlich nur in Bar", erzählt der Rapid-Anhänger, der dann doch die S-Bahn nach Hause nahm.
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"Aber es funktioniert offenbar, es ist dann wirklich einer eingestiegen, der die 80 Euro bezahlt hat", schüttelt der oe24-Leser den Kopf.
Eigentlich strenge Regeln
Die gesetzlichen Vorgaben sind eindeutig. Die Abrechnung über das Taxameter ist innerhalb der Stadtgrenzen Pflicht. Fixpreise direkt vor Ort sind ausschließlich dann gestattet, wenn die Fahrt nach Niederösterreich führt, etwa zum Flughafen Schwechat. Zudem haben Fahrgäste das Recht auf bargeldlose Zahlung per Karte oder App sowie auf eine ordentliche Rechnung.
Schwarzen Schafen drohen bei Kontrollen spürbare Konsequenzen. Die Geldstrafen für Verstöße reichen von 200 bis zu 7.000 Euro, bei wiederholten Vergehen wird der Taxischein entzogen. Weil die bisherigen Kontrollen die Missstände am Bahnhofsgelände aber noch nicht vollständig stoppen konnten, verhandelt die Branche derzeit intensiv über weitere Gegenmaßnahmen.