Energie clever nutzen

E-Auto, Haushalt & Co.: So sparen Sie mehr, als Sie denken

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Wer Energie spart, schont nicht nur die Umwelt, sondern auch das eigene Budget. Welche Maßnahmen besonders effektiv sind und warum E-Mobilität dabei eine wichtige Rolle spielt, lesen Sie hier.
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E-Auto: Darum lohnt sich die Investition

Preisfrage. In der Anschaffung sind Elektroautos zweifellos teurer als Verbrenner, doch die Betriebs-, Wartungskosten sind dafür um die Hälfte niedriger. So gleichen sich die Mehrkosten innerhalb weniger Jahre aus. Trotz steigender Stromkosten ist das E-Tanken immer noch deutlich billiger als Diesel und Benzin.

Reichweite und Lademöglichkeiten

Am günstigsten lädt man mit Haushaltsstrom an der eigenen Wallbox. Unterwegs kann man öffentliche Ladestationen von Supermärkten und Parkplätzen nutzen. Das SMATRICS-Netz bietet bereits 500 Ladepunkte in Österreich an, 150 davon mit Highspeed. Die Reichweite der meisten Elektroautos liegt zwar unter einer Tankfüllung mit Diesel oder Benzin. Aber: Durchschnittlich legen Autofahrer rund 35 Kilometer pro Tag zurück. Und diese Strecke ist auch mit einem E-Auto problemlos sogar mehrmals zu bewältigen.

Energieverbrauch und Sicherheit

Durch den höheren Wirkungsgrad ist der Energieverbrauch eines E-Autos um bis zu 77 Prozent niedriger als der eines Verbrenners. Und wie sieht es mit der Sicherheit aus? E-Autos sind bei niedrigen Geschwindigkeiten deutlich leiser, lösen aber im Gefahrenfall ein Warngeräusch aus. Das Brandrisiko von E-Autos ist laut Studien nich höher als jenes der Verbrenner.

Mit eigener PV-Anlage E-Auto laden!

Investition in die Zukunft. Das E-Auto mit der eigenen Photovoltaik-Anlage zu laden, ist kosteneffizient und nachhaltig. Damit das Auto über Nacht geladen werden kann, sollte auch ein Speicher angeschafft werden, der den tagsüber erzeugten Sonnenstrom auch nachts abgeben kann. So erhöht sich der Eigennutzungsgrad der Anlage. Weiter optimieren lässt sich der Eigenverbrauch mit einem Energiemanagementsystem, das Speichern und Laden automatisch anpasst.

Wichtig: die Wallbox

Die Wallbox ist das wichtigste Bindeglied zwischen der PV-Anlage und dem E-Auto.Von ihrer Ladeleistung hängt es ab, wie lange es dauert, bis das Auto vollständig aufgeladen ist.

CO2-Fußabdruck reduzieren: E-Auto mit eigener PV-Anlage laden! © Getty Images

Energie sparen mit kleinen Veränderungen im Alltag

Wer Energie spart, schont nicht nur die Umwelt, sondern oft auch das Haushaltsbudget. Das Gute daran: Dafür braucht es meist keine großen Investitionen. Schon kleine Gewohnheiten im Alltag können dabei helfen, den Stromverbrauch zu reduzieren.

Effizienz bei Beleuchtung und Haushalt

LED-Leuchtmittel benötigen deutlich weniger Strom und sorgen dennoch für angenehmes Licht in den eigenen vier Wänden. Auch wiederaufladbare Akkus sind eine praktische Alternative zu Einweg-Batterien. Beim Waschen reicht häufig ein 40-Grad-Programm aus, und an der Luft getrocknete Wäsche spart zusätzliche Energie. Viele dieser Maßnahmen lassen sich ohne großen Aufwand direkt in den Alltag integrieren.

Clever sparen in der Küche

Gerade in der Küche steckt oft mehr Sparpotenzial, als man vermuten würde. Für heißes Wasser sind Wasser- oder Eierkocher meist besonders effizient und verbrauchen oft weniger Energie als die Zubereitung am Herd. Der Geschirrspüler arbeitet am wirtschaftlichsten, wenn er voll beladen ist. Auch beim Kühlschrank lässt sich Energie sparen: Rund sieben Grad reichen in der Regel völlig aus, um Lebensmittel frisch zu halten. So können Komfort und bewusster Energieeinsatz gut miteinander verbunden werden.

Energiesparen in Küche und Haushalt ist einfach und effektiv. © VERBUND

Weniger Energie bei Home-Office und TV

Im Home-Office kann bereits eine angepasste Bildschirmhelligkeit den Energieverbrauch reduzieren. Nicht benötigte Programme sollten geschlossen werden. Auch Fernseher und andere Geräte verbrauchen Strom im Standby-Modus – vollständiges Ausschalten kann sich daher lohnen. Auf diese Weise lassen sich im Alltag viele kleine Einsparpotenziale nutzen.