Grüner Wasserstoff

Ein effektiver Schlüssel zur Energiewende: H2

© VERBUND
Nachhaltiger grüner Wasserstoff für Europas Industrie.
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Raus aus Öl und Gas, lautet die Devise in ganz Europa. Das ist im persönlichen Bereich oft einfacher umzusetzen als in der Industrie. Man denke nur an die Hochöfen der Stahlindustrie! Die dort notwendige Energie lässt sich nicht immer über Elektrizität aufbringen. Wasserstoff allerdings kann das. Um trotz Dekarbonisierung die Industriestandorte zu sichern, forciert VERBUND daher Erzeugung, Transport und Nutzung von grünem Wasserstoff und setzt dabei auf seine fundierte Erfahrung aus dem Kraftwerksbau und Stromhandel.

Dekarbonisierung mit grünem Wasserstoff

Österreichs führendes Energieunternehmen hat dafür die VERBUND Green Hydrogen GmbH gegründet, die gemeinsam mit Partnern aus verschiedenen Industriesektoren Projekte umsetzt. Dabei wird die gesamte Wertschöpfungskette adressiert: von der Wasserstoffproduktion über den Transport bis hin zum Einsatz beim Kunden. Dazu gehört auch die Erschließung von Importrouten über internationale Partnerschaften und Netzwerke.

Wasserstoffproduktion direkt vor Ort

Vor allem in der energieintensiven Industrie, wie der Düngemittelerzeugung, der Petrochemie und der Stahlerzeugung, muss die benötigte Energie sofort und verlässlich verfügbar sein. Diese Betriebe profitieren davon, wenn grüner Wasserstoff direkt vor Ort produziert wird.

Kraftpaket Wasserstoff

Das kann grüner Wasserstoff! Vielseitig einsetzbar. Wasserstoff lässt sich zu chemischen Grundstoffen weiterverarbeiten, die direkt in der Industrie eingesetzt werden können. Er dient als Kraftstoff insbesondere im Schwerlast-Bereich. Und er kann den volatilen Wind- und Sonnenstrom speichern und bei Bedarf wieder für das Netz bereitstellen.
Symbol H2 aus Gras steht auf einer mit Moos bedeckten grünen Erde vor unscharfem Hintergrund.
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Pilotanlage bei voestalpine Linz

Auf dem Werksgelände der voestalpine in Linz steht die Wasserstoffpilotanlage H2FUTURE. © Fotostudio Martin Eder

Das Forschungsprojekt H2FUTURE: Schon im Jahr 2019 wurde am voestalpine-Standort in Linz die Anlage des damals weltweit größten Wasserstoffpilotprojekts in Betrieb genommen. Die Anlage hat seither fast 2.000 Tonnen grünen Wasserstoff produziert und zahlreiche Versuchsprogramme durchlaufen. Jetzt startet das international renommierte Forschungsprojekt H2FUTURE in die nächste Ausbaustufe.

Vorzeigeprojekt für Dekarbonisierung

Zusätzlich zur Erzeugung rückt nun auch die Aufbereitung und Bereitstellung für industrielle Anwendungen stärker in den Fokus. Besonders die Qualitätsmerkmale Reinheit und Druck stehen im Zentrum. Der in der Elektrolyse erzeugte Wasserstoff wird in der erweiterten H2FUTURE-Anlage verdichtet, gereinigt und zwischengespeichert. Mittels Hochdruckverdichtern kann er auch auf bis zu 500 bar komprimiert und für den Straßentransport abgefüllt werden.

Für eine grüne Wasserstoffwirtschaft

Das Projekt endet im Dezember 2030 und wird aus Mitteln der Umweltförderung des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus gefördert.

Eröffnung H2Future-Follow-up: Herbert Eibensteiner (CEO voestalpine AG) und Michael Strugl (CEO VERBUND AG) unterstützen mit der Kooperation den Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft. © Michael Jurtin Photography