Fast wie Sport

Einmal die Woche ins Museum verlängert das Leben

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Wer hätte das gedacht? Kulturelle Aktivitäten tun auch dem Körper gut.
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Gesunder Geist, gesunder Körper? Wie wahr das ist, belegt eine britische Studie des University College London (UCL). Sie erklärt den Museumsbesuch zu einem wahren Jungbrunnen.

Alterung verlangsamt

Wissenschaftler rund um Dr. Daisy Fancourt haben die Daten von über 3.550 Erwachsenen aus Großbritannien ausgewertet. Dabei haben sie das biologische Alter der Teilnehmer mittels einer sogenannten "epigenetischen Uhr" (einem Biomarker für unsere Zellalterung) ganz genau analysiert. Das unfassbare Ergebnis: Menschen, die regelmäßig kulturelle Angebote nutzen, altern biologisch deutlich langsamer!

Je öfter, desto besser

Dabei kamen die Forschenden zu dem Schluss: Wer nur alle paar Monate ein Museum, eine Galerie oder ein Konzert besucht, profitiert bereits massiv. Doch wer einmal pro Woche in die Kunstwelt eintaucht, verlangsamt seinen Alterungsprozess noch viel extremer. Der  Vergleich: Die positiven Effekte auf unseren Körper sind dabei genauso stark (und teils sogar stärker!) wie bei jenen, die wöchentlich Sport treiben.

Die Anti-Aging-Wirkung durch den regelmäßigen Kunst-Konsum war in der Studie zwei- bis dreimal so hoch wie bei Personen, die Kultur komplett meiden. Vor allem Erwachsene über 40 Jahre profitieren massiv von diesem unglaublichen Effekt.

Entspannender Genuss

Doch wie funktioniert das Wunder? Ganz einfach: Kunst und Kultur reduzieren nachweislich Stress und Entzündungen im Körper. Unser Körper reagiert auf die visuellen Reize mit purer Entspannung und Wohlbefinden.

Wer sich also das nächste Mal vor dem Fitnessstudio drücken will, hat ab sofort die perfekte wissenschaftliche Ausrede parat: Ein gemütlicher Spaziergang durchs Museum hält uns messbar jung!