Die Staatsverschuldung der USA ist zum ersten Mal auf mehr als 40 Billionen Dollar gestiegen. Wie aus Daten des US-Finanzministeriums hervorgeht, lag die Verschuldung zuletzt am Dienstag bei 40.047.425.768.420,22 Dollar - umgerechnet entspricht dieser Wert etwa 34,3 Billionen Euro. Zum Vergleich: Vor einem Jahr betrug der Schuldenstand demnach noch rund 37,2 Billionen Dollar - also fast drei Billionen weniger.
Experten besorgt
Der Finanzexperte Michael Peterson schätzte im Gespräch mit dem Sender, dass die Staatsverschuldung beim derzeitigen Kurs in nur sechs Jahren bereits bei 50 Billionen Dollar liegen werde. "Wir gefährden damit unsere Wirtschaft und die Zukunft unseres Landes", warnte er.
Die "New York Times" nannte auch die hohen Kosten des Iran-Kriegs und Trumps Zollpolitik als Gründe für den schnellen Schuldenanstieg. Die 40-Billionen-Marke erreichen die Schulden nun nach CNN-Angaben gut zwei Jahre früher, als es das Haushaltsamt des US-Kongresses noch im Mai 2023 prognostiziert hatte.
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Schulden-Liste in USA und Europa
- USA: Die Verschuldung macht schon mehr als 120% des BIP aus. Im Haushalt ist der Schuldendienst ein größerer Posten als die Ausgaben für das Militär, beide betragen rund 1.000 Milliarden US-Dollar pro Jahr.
- Frankreich: Die Verschuldung beträgt schon mehr als 115% des BIP.
- Österreich: Die Verschuldung liegt bei rund 78% des BIP
- Italien: Die Verschuldung ist sehr hoch und macht schon rund 140% des BIP aus
Für fast alle diese Länder (besonders die USA, Italien und Frankreich) gilt: Die Zeiten der Nullzinsen sind vorbei. Die steigende Zinslast führt dazu, dass ein immer größerer Teil des Staatshaushalts nur für Zinszahlungen aufgewendet werden muss, anstatt in Infrastruktur oder Bildung fließen zu können.