Traumstart in Monza!

Ferraris geigen im Training auf – Russell holt Tagesbestzeit

© NurPhoto via Getty Images
Traumauftakt für Ferrari beim Heimspiel in Monza! Charles Leclerc und Lewis Hamilton überzeugten im freien Training, während George Russell am Nachmittag die Tagesbestzeit markierte.
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Es ist alles angerichtet für das traditionelle Formel-1-Spektakel im Königlichen Park von Monza. Beim gestrigen Trainingsauftakt zum Grand Prix von Italien setzte Ferrari die ersten Ausrufezeichen. Im ersten freien Training brannte Charles Leclerc die schnellste Runde in den Asphalt, während sein Teamkollege Lewis Hamilton auf Rang zwei fuhr. Am Nachmittag sicherte sich schließlich Mercedes-Pilot George Russell die Tagesbestzeit knapp vor Leclerc. Das entscheidende Qualifying steigt am heutigen Samstag (16:00 Uhr/live ServusTV & Sport24-Liveticker).

Neuer Motor und Tribut an Ferrari-Legende Schumacher

Insgesamt werden an diesem Wochenende 370.000 Fans im Autodromo Nazionale erwartet, um die roten Renner zum Heimsieg zu peitschen. Das Ferrari-Duo Leclerc und Hamilton startet in speziellen Tribut-Outfits, die an den ersten Monza-Sieg von Rekordweltmeister Michael Schumacher vor genau 30 Jahren erinnern. Rein sportlich erhofft sich die Scuderia durch eine neue Motor-Ausbaustufe den entscheidenden Vorteil von ein bis zwei Zehntelsekunden pro Runde.

WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli droht Grid-Strafe

Aufholjagd vor den eigenen Fans: Mercedes-Youngster Kimi Antonelli ist hier im Archivbild in seinem Formel-1-Boliden auf der Strecke unterwegs. Der 20-jährige Italiener geht trotz einer Motorwechsel-Strafe entspannt in sein Heimspiel in Monza und vertraut auf seinen komfortablen Vorsprung in der WM-Wertung. © EPA

Auch für WM-Dominator Kimi Antonelli ist das Rennen vor den eigenen Landsleuten ein echtes Heimspiel. Der gebürtige Bolognese muss den Grand Prix am Sonntag (15:00 Uhr/live ServusTV & Sport24-Liveticker) wegen eines Motorwechsels allerdings von weit hinten in Angriff nehmen. Trotz der Versetzung bleibt der Mercedes-Youngster gelassen. Mit 59 Punkten Vorsprung in der WM-Wertung vor Russell und Hamilton erklärt der 20-Jährige: "Es nimmt mir in gewisser Weise den Druck. Obwohl ich natürlich viel lieber um die Pole kämpfen würde, fühle ich mich dadurch etwas entspannter für das Wochenende."