Nach Prügel-Attacke

Flughafen Mitarbeiter kämpft um sein Augenlicht

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Nach dem brutalen Angriff am Berliner Flughafen BER gibt es nun neue Informationen zum Opfer. Der Servicemitarbeiter liegt schwer verletzt im Krankenhaus – seine Kollegen machen sich große Sorgen um sein Augenlicht.
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Der Mann war am 6. September am Gate A34 im Terminal 1 von einem Passagier minutenlang mit Fäusten und Füßen attackiert worden. Das Opfer wurde dabei immer wieder am Kopf getroffen und verlor laut den vorliegenden Überwachungsaufnahmen zwischenzeitlich das Bewusstsein.

Nach dem Angriff brachte ihn der Rettungsdienst in ein Berliner Krankenhaus.

Ärzte kämpfen um sein Augenlicht

Nach Angaben von Kollegen musste der schwer verletzte Mitarbeiter noch in derselben Nacht notoperiert werden. Demnach soll sogar mehrfach operiert worden sein.

Besonders dramatisch: Die Ärzte sollen um das Augenlicht des Mannes kämpfen. Durch die massiven Schläge könnte seine Augenhöhle gebrochen worden sein.

Nach Angaben seiner Kollegen liegt der Mitarbeiter weiterhin auf der Intensivstation eines Krankenhauses in Berlin-Neukölln.

Der Flughafen selbst hält sich zum Gesundheitszustand des Mannes aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes zurück. Sprecherin Sabine Deckwerth bestätigte lediglich, dass der Mitarbeiter vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Ermittlungen gegen zwei Verdächtige

Unterdessen laufen die Ermittlungen weiter. Neben dem mutmaßlichen Haupttäter steht auch sein Komplize im Fokus.

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Die Staatsanwaltschaft in Cottbus machte zunächst keine Angaben dazu, ob einer oder beide Verdächtigen noch in Haft sind. Nach BILD-Informationen soll es sich bei den beiden Tatverdächtigen um estnische Staatsbürger handeln.

Für den schwer verletzten Mitarbeiter geht es derweil um weit mehr als die Folgen einer brutalen Attacke: Er könnte sein Augenlicht verlieren.