In den USA kann Kimi Antonelli bereits am kommenden Wochenende seinen ersten WM-Titel fixieren, wenn die Resultate passen. Damit wäre er mit 20 Jahren nicht nur der jüngste Weltmeister aller Zeiten, er würde zugleich auch eine ewige Durststrecke beenden. Erstmals seit Alberto Ascari 1952 könnte ein Italiener den Thron der Motorsportwelt besteigen.
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Nach dem herausfordernden Triple-Header in Asien mit drei Grand Prix in 15 Tagen konnten die Fahrer in den letzten Tagen ein wenig zur Ruhe kommen, ehe es in den USA auf dem berüchtigten Circuit of the Americas in Austin, Texas, weitergeht.
Auch wenn sich dort alles um Antonelli drehen wird und viele Insider gespannt sind, ob Red-Bull-Superstar Max Verstappen das dritte Rennen in Folge für sich entscheiden kann, bereitet sich ein anderer Star auf eine völlig neue und überraschende Aufgabe vor.
Stars kämpfen um ihre Cockpits
Die Spitzenfahrer im Feld haben alle ihr Cockpit für die kommende Saison schon sicher, doch einige Piloten müssen noch um ihren Startplatz 2027 kämpfen oder sich sogar für ein anderes Team empfehlen. Besonders spannend geht es bei den Racing Bulls zu. Weder Avrid Lindblad noch Liam Lawson sind für die kommende Saison bestätigt. Die Entscheidung soll aber in den kommenden Tagen fallen.
Formel-2-Fahrer Nikola Tsolov kämpft noch um eine Beförderung. Doch in der laufenden Saison ist Lawson mit 69 WM-Punkten klar besser als sein Teamkollege Lindblad (34 Punkte). Auch deshalb hat er sich wohl vor dem US-Wochenende mit anderen Aufgaben beschäftigt. Denn am Donnerstag wird der Neuseeländer einen ganz besonderen Auftritt haben, den die wenigsten so erwartet hatten.
Besonderer Auftritt für Lawson
Der 24-Jährige wird die Bühne bei der Garage Session der Racing Bulls stürmen und sein musikalisches Talent unter Beweis stellen. Dabei nimmt der passionierte Musiker auch ein ganz besonderes Exemplar mit auf die Bühne. Mit einer pinken Taylor LL30 GS Mini will er die Stimmung schon anheizen, bevor die Motoren in Texas aufheulen.
"Dafür habe ich eine lange Zeit gearbeitet und mich vorbereitet", teilt er sein privates Highlight mit seinen Fans via Social Media. Die ungewöhnliche Farbe des Instruments, auf dem auch seine Startnummer 30 zu sehen ist, beschreibt Lawson wie folgt: "Es zeigt ein Stück meiner Persönlichkeit auf und neben der Strecke."