Landstraßen
FPÖ-Landbauer gegen "Raubritter-Maut"
Als ob Autofahrer und Frächter nicht schon genug zur Kasse gebeten würden. NÖ-Verkehrslandesrat Udo Landbauer (FPÖ) stellt sich quer: „Eine Lkw-Maut auf unseren Landesstraßen wird es unter meiner Verantwortung in Niederösterreich nicht geben", sagt er klipp und klar.
Denn mal ehrlich: Wer glaubt, so eine Maut verschwindet einfach in der Buchhaltung eines Transportunternehmens, der träumt. Jeder zusätzliche Kilometer wird teurer, jede Ware wird teurer – und am Ende zahlen wieder wir alle drauf, an der Supermarktkassa. Als hätten wir nicht schon genug mit der Teuerung zu kämpfen!
Raubritter am Werk – und ich soll die Zeche zahlen?
Landbauer nennt die Dinge beim Namen: „Raubrittermanier" nennt er das, wenn die SPÖ mal wieder eine neue Gebühr aus dem Hut zaubert, statt endlich ordentlich mit unserem Steuergeld zu haushalten. Zahlen sollen die Frächter, die Betriebe – und am Ende die Bevölkerung. Immer dasselbe Spiel! Scharfe Kritik übt der freiheitliche Verkehrslandesrat an der SPÖ: „Die Sozialisten zeigen einmal mehr, worin ihre einzige Wirtschaftskompetenz besteht: den anderen in die Taschen zu greifen."
Und dann diese Doppelmoral, so Landbauer: Im Burgenland blockiert man den Lückenschluss der A3 Richtung Ungarn, der genau dafür sorgen würde, dass der Schwerverkehr von unseren Ortsgebieten und Landesstraßen wegkommt. Gleichzeitig will man uns auf ebendiesen Straßen abkassieren. Das ist doch grotesk!
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Verkehrsteilnehmer denken sich: Ich will keine Belastungswelle, ich will vernünftige Infrastruktur. Landbauer bringt es auf den Punkt: Niederösterreich geht diesen Weg nicht mit. Und das ist auch gut so – denn genug ist wirklich genug.