Heißes Festival

Frauenpower am Frequency: Die Königinnen des Pop

© Thomas Zeidler
Zara Larsson, Lorde, Noga Ezra und Co. begeistern 140.000 Fans in St. Pölten. Heute sorgt Ikkimel für Wirbel.
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Brachten im Vorjahr schon Chapel Roan, Suki Waterhouse oder Nina Chubba die Frauenpower zum Frequency so tönt die größte Sommerparty des Jahres heuer für 140.000 Fans in St. Pölten so heiß und weiblich wie nie. Zara Larsson und Lorde stellten schon beim Festival-Opening am Donnerstag die Headliner von Kraftklub in den Schatten. Und ließen sich auch vom Regen nicht bremsen.

Lorde feierte ihr Österreich-Debüt mit beeindruckender Avantgarde-SHow. © Instagram
Israelin Noga Erez lieferte an der Traisen Pop mit Botschaft. © Redferns

Am Freitag standen als Anheizer für Sido u.a. Audrey Nuna, die israelische Pop-Königin Noga Ezra, die mit der Doku "Noga" der Bergmann-Brüder gerade auch die Kinos rockt, und "Unwritten"-Diva Natasha Bedingfield auf der Frequency-Bühne.

Ikkimel verspricht am Samstag ein heißes Frequency-Finale. © WireImage

Und heute zum Finale gibt’s Starmania-Darling Ness mit emotionalen Hits wie "Immer da" und natürlich Chart-Aufregern Ikkimel („Keta und Krawall“), die zuletzt ja nicht nur im TV-"Fernsehgarten" für Wirbel sorgte und wohl auch in St. Pölten mehr Eindruck hinterlassen wird als die vermeintlichen Topstars Twenty One Pilots.

Lovehead punkteten mit frechen Hits und Freibier. © Thomas Zeidler

Auch das kesse Girltrio Lovehead aus dem Burgenland, das ja die heurige Festival-Ausgabe eröffnete, wird den Fans im Gedächtnis bleiben. Mit frechen Pop-Hits wie "Sommerwind" oder "Erdnussallergie" und einer coolen Freibier-Aktion.

Zukunftsmusik: Ravyn Lenae ließ am Frequency aufhorchen. © Thomas Zeidler

Musikalisch ließ die stimmgewaltige Newcomerin Ravyn Lenae („Blue Island“) aufhorchen, Cascada brachten den Sound der 90er zurück und Lorde lieferte bei ihrem Österreich-Debüt eine eindringliche, aber fordernde Avantgarde-Show, bei der sie den Grammy-Hit "Royals" als Opening zündete.

Zara Larsson begeisterte St. Pölten mit der heißen Pop(o)-Revue "Midnight Summer". © Thomas Zeidler

Der Titel "Frequency Königin" geht heuer aber zweifelsohne an Zara Larsson, die der frech-frivolen Pop(o)-Revue "Midnight Sun" rund die TikTok-Hymne "Lush Life" für den größten Festival-Hype seit 2019 sorgte. Auch damals stellte in St. Pölten ja eine Frau alle Männer in den Schatten: Billie Eilish!