Training abgesagt
Gletscher-Schock für unsere Ski-Stars
Der Brutalo-Sommer schlägt mit voller Härte zu! Die extremen Temperaturen und die gnadenlose Schmelze fordern ihr nächstes Promi-Opfer im Sommerski-Zirkus. Während die Schweizer ÖSV-Rivalen tricksen, rettet sich unser Ski-Team vor der Gluthitze im Eiltempo nach Südamerika.
Sommebetrieb eingestellt
Der Edel-Skiort Zermatt musste am Theodulgletscher wegen der anhaltenden Hitzewelle komplett den Sommerskibetrieb einstellen. Der Grund ist hochdramatisch: Es sind gar nicht primär die Pisten, die schlappmachen – die Lifte drohen im weichenden Eis einzustürzen! Dabei konnte die ÖSV-Athleten wie Stefan Eichberger noch am Weekend perfekte Schwünge in den Schnee ziehen.
Masten schmelzen aus dem Eis
Doch nur 48 Stunden ist alles anders. "Das Problem sind vor allem die Liftmasten. Aufgrund der starken Gletscherschmelze sind sie zurzeit nicht stabil", schlägt Walter Reusser, Co-Chef von Swiss-Ski, im Walliser Boten Alarm. Die kochende Hitze und fehlende Abkühlung in den Nächten lassen das Eis rasend schnell wegschmelzen. Ein bitteres Déjà-vu: Schon im Hitze-Sommer 2022 schmolzen die Masten einfach aus dem Eis – Betriebsstopp!
600 Athleten auf der Piste
Während die Schweizer ÖSV-Rivalen dank gewiefter Sonderlösungen und Transport per Schneemobil auf Sparflamme weitertrainieren können, schauen andere Nationen durch die Finger. Auch Ausweich-Hotspots wie Saas-Fee platzen bereits aus allen Nähten: Bei 600 Athleten auf den Pisten geht gar nichts mehr!
Ab nach Südamerika
Für unser Ski-Asse gibt es aber die perfekte Rettung vor der Alpen-Gluthitze: Für die erste ÖSV-Abordnung geht es nämlich schon in Kürze ab in den Flieger Richtung Südamerika! In Chile und Argentinien herrscht derzeit tiefster Winter mit Traum-Bedingungen und reichlich Schnee.