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Gute Nachrichten aus dem Tierschutz

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Polen beschließt das Ende der Pelztierzucht, die Ukraine arbeitet an besseren Standards für Nutztiere und Wales verbietet künftig Hunderennen.
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Pelz

Letzte Woche haben wir bereits über strengere Regelungen für den Import von Pelz in die Schweiz berichtet, aber auch in Polen gibt es dazu Fortschritte. Das Land hat als Europas größter Produzent von Zuchtpelzen ein Verbot der Pelztierzucht beschlossen. Präsident Karol Nawrocki unterzeichnete das Gesetz im Dezember 2025. Neue Pelzfarmen dürfen nicht mehr eröffnet werden, bestehende Betriebe müssen spätestens Ende 2033 schließen. Betroffen sind vor allem Nerze, Füchse, Marderhunde und Chinchillas – jährlich werden in Polen rund drei Millionen Tiere für die Pelzproduktion gehalten. Tierschutzorganisationen begrüßen das Verbot und hoffen nun auf weitere Schritte für ein europaweites Ende der Pelztierzucht.

Unsere Tiere – Das große oe24.TV-Tierschutzmagazin von Sonntag, 11.10.2026, hier in voller Länge sehen. Nächste Ausgabe Unsere Tiere: 18.10.2026, 18:30 Uhr.

Ukraine

Beim ukrainischen Tierschutzforum 2026 ging es darum, die EU-Vorgaben zum Tierschutz in der Landwirtschaft praktisch umzusetzen. Im Mittelpunkt standen bessere Ausbildung, wirksame Kontrollen und konkrete Standards für Haltung, Transport und Schlachtung. Die Ukraine arbeitet derzeit an der Umsetzung eines Fahrplans für die Jahre 2025 bis 2027. Die Niederlande unterstützen diesen Prozess unter anderem mit Fachwissen und Ausbildungsprogrammen. Auf landwirtschaftlichen Betrieben soll Tierschutz mehr in den Fokus gerückt werden.

Hunderennen

Auch aus Wales gibt es positive Neuigkeiten: Dort werden Greyhound-Rennen künftig verboten. Wales ist damit der erste Landesteil des Vereinigten Königreichs, der diesen Schritt geht. Die Rennen stehen seit Jahren wegen Verletzungen und Todesfällen bei den Hunden in der Kritik. Das neue Gesetz sieht eine dreijährige Übergangsphase vor, bevor der Rennbetrieb endgültig endet. Tierschutzorganisationen begrüßen das Verbot und fordern geeignete Plätze bei neuen Halter:innen.