Tierschutz

Gute Nachrichten aus dem Tierschutz

© Pfotenhilfe
Ob neue Spürhunde gegen Wildtierkriminalität, gerettete Eichhörnchen oder Erfolge im Arten- und Pelzschutz: Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass sich der Einsatz für Tiere lohnt.
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Illegale Wildtiertötungen werden jetzt effektiver bekämpft
Denn von nun an wird die heimische Polizei vom neuen WWF-Spürhund Finn unterstützt. Finn steht auf Abruf für eine Zusammenarbeit mit der Polizei zur Verfügung. Er ist darauf trainiert, in kürzester Zeit tote Wildtiere auf großen Flächen aufzuspüren. Finn ist nach der in Tirol stationierten Hündin Lea bereits der zweite Spürhund des WWF. Langfristig soll ein flächendeckendes Netzwerk an geschulten Mensch-Hund-Teams etabliert werden, um illegale Wildtiertötungen effektiv zu bekämpfen.

Der Verein Pfotenhilfe hat drei Eichhörnchen gerettet. Nachdem zwei der Waisenkinder unterkühlt und sehr hungrig auf einem Waldweg in Elixhausen am Boden lagen, musste das dritte am Bleckwand-Wanderweg in Strobl am Wolfgangsee gerettet werden. Die Eichhörnchenbabys, die teils noch die Augen geschlossen hatten, werden nun von Pfotenhilfe-Chefin Johanna Stadler höchstpersönlich aufgezogen. Den Winter über werden sie noch mit Wärme und Futter versorgt und im Frühjahr ausgewildert.

Unsere Tiere – Das große oe24.TV-Tierschutzmagazin von Sonntag, 25.10.2026, hier in voller Länge sehen. Nächste Ausgabe Unsere Tiere: 01.11.2026, 18:30 Uhr

Erfolg für den Artenschutz in Österreich: Der Verfassungsgerichtshof hat Tierschutz Austria Recht gegeben. Die ganzjährige Bejagung des Goldschakals in Tirol ist laut VfGh gesetzwidrig. Der Erhaltungszustand des Goldschakals in Österreich sei bislang nicht ausreichend bekannt. Damit wird eine wichtige Entscheidung für den Schutz dieser heimischen Wildtierart gestärkt.

Über 200.000 E-Mails, unermüdliche Aktionen vor den Stores und der laute Widerstand engagierter Aktivist:innen hat sich gelohnt. Nach einer internationalen Kampagne der Fur Free Alliance hat Woolrich Europe angekündigt, ab 2027 vollständig auf Echtpelz in neuen Kollektionen zu verzichten. Dieser Erfolg zeigt, wie viel öffentlicher Druck bewirken kann. Seit 2014 ist in der EU die Zahl der für Pelz gezüchteten und getöteten Tiere um rund 86 Prozent gesunken. Immer mehr Marken verabschieden sich von Echtpelz. Dies zeigt, Einsatz für Tiere hat Wirkung.