Mehrere Fälle
Halloween-Süßigkeiten: Kinder manipulierten in Deutschland selbst
Nach dem Fund eines Holzspießes in einem Schokoriegel im Landkreis Hildburghausen in Thüringen gab eine Neunjährige zu, den Gegenstand selber hineingesteckt zu haben. Wieso, blieb zunächst ungeklärt. Auch in anderen Regionen gab es solche Vorkommnisse.
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Der Vater der Neunjährigen war in der Früh zur Polizei gekommen, um die Anzeige zurückzunehmen. In einem eindringlichen Gespräch mit seiner Tochter habe er erklärt, dass der manipulierte Riegel als Beweismittel gesichert werden müsse. "Daraufhin räumte das Mädchen ein, den Holzspieß selbst in den Schokoriegel gesteckt zu haben", hieß es von der Polizei.
Ermittlungen und Inszenierungen
Eine Mutter entdeckte in Mittelfranken eine Nadel in einem Halloween-Schokoriegel ihres Kindes und erstattete Anzeige. Später habe das Kind ihr gegenüber zugegeben, die Nadel selbst hineingesteckt zu haben, teilte das Polizeipräsidium Mittelfranken mit. Die Mutter informierte daraufhin erneut die Polizei. Die Frau hatte die gesammelten Süßigkeiten kontrolliert, nachdem sie in sozialen Medien zahlreiche Meldungen über manipulierte Naschereien gesehen hatte. Das Kind ist nach Polizeiangaben wegen seines Alters strafunmündig. Die Beamten leiteten den Sachverhalt deshalb lediglich als Meldung an die Staatsanwaltschaft weiter.
Auch im unterfränkischen Eibelstadt (Landkreis Würzburg) stellte sich ein Fall mit einer Stecknadel in einem Schokoriegel als Inszenierung heraus. Das strafunmündige Kind habe den am Montag angezeigten Fall vorgetäuscht und das auch eingeräumt, teilte die Polizei am Mittwoch mit.