Brisante Notizen
Hat Elif Eralp Angst vor den eigenen Wählern?
Ein Interview mit dem "Spiegel" bringt die Links-Politikerin nun in massive Schwierigkeiten: Bei der Autorisierung des Gesprächs schickte Eralps Büro versehentlich eine Fassung des Dokumentes zurück, in der interne Kommentare sichtbar geblieben waren.
Darin ging es um Ibrahim Ibrahim, einen umstrittenen Aktivisten, der im September bei einer Wahlparty der Linken in Berlin-Neukölln aufgetaucht war.
Eralp ließ eine Frage zu Ibrahim samt Antwort streichen. Ihre Begründung: "Ich kann mich und meine Familie für den Spiegel nicht in Gefahr bringen."
Sie schrieb außerdem, dass sie und ihr Mann Angst vor diesen Leuten hätten. Das Landeskriminalamt habe ihr früher geraten, öffentlich keine konkreten Namen zu nennen. Damals sei es um organisierte Kriminalität gegangen, nun um Personen mit mutmaßlichen Hamas-Kontakten.
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CDU sieht Kritik bestätigt
Ihr Sprecher erklärte, Eralp werde seit Monaten bedroht und beleidigt. Sicherheitsbehörden hätten empfohlen, politische Kritik nicht an einzelnen möglicherweise gefährlichen Personen festzumachen.
Der Berliner CDU-Landeschef Stefan Evers sieht sich durch die Enthüllungen in seiner Kritik bestätigt, dass die Linke zu enge Kontakte mit Personen hat, die Islamisten und Terrororganisationen nahe stehen. Somit hätte Eralp wohl jetzt Angst vor den Sympathisanten und möglichen Unterstützern ihrer Partei.
Für Eralp ist der Vorfall politisch heikel: Sie strebt eine Koalition mit SPD und Grünen an und damit das Bürgermeisteramt in der deutschen Hauptstadt.