Sie lobte die Einrichtung als echtes Leuchtturmprojekt: "Im Haus der Wildnis wird Wissen vermittelt und gleichzeitig Natur geschützt."
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Mit Blick auf das Wildnisgebiet Dürrenstein betonte sie: "Wir schützen hier einen der letzten großen Urwälder Mitteleuropas – ein Naturjuwel, das sogar zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört, und das wollen wir bewahren, aber auch erlebbar machen."
Erlebnisse und Emotionen bei Menschen schaffen
Mit dem neuen Zentrum wolle man aus dem Staunen über die Natur ein echtes Verstehen machen und vor allem bei Kindern Interesse wecken, "denn Spitzenforschung beginnt mit Neugier [...] und daraus können unsere Forscherinnen und Forscher der Zukunft werden." Zudem hob sie den enormen wirtschaftlichen und touristischen Impuls durch die bisher rund 150.000 Gäste hervor.
Für Matthias Kafka von der NÖ Landesregierung ist das Center ein wichtiger Begegnungsort, "an dem wir Wissenschaft so aufbereiten, dass wir Erlebnisse und Emotionen bei den Menschen schaffen". Die wissenschaftliche Leiterin Ramona Schmidt, deren persönliches Highlight das neue Pilzlabor ist, ergänzte treffend: "Wir müssen Wissenschaft möglichst niederschwellig aufbereiten, damit sie für alle verständlich und angreifbar wird und die Menschen so ihre Scheu davor ablegen." Eine interaktive Science Show und die musikalische Begleitung durch den örtlichen Musikverein rundeten die feierliche Eröffnung ab.