Hass-Kommentare
"Hure!" Martina Kaiser droht ihrem Hater
Für Martina Kaiser ist im Kampf gegen Hass im Netz eine rote Linie überschritten. Die beliebte Moderatorin, die für ihre offene und direkte Art bekannt ist, lässt sich die ständigen verbalen Entgleisungen anonymer oder halbanonymer Profile im Internet nicht länger gefallen. Immer wieder nutzen feige User die scheinbare Anonymität der sozialen Netzwerke, um Hass, Hetze und zutiefst verletzende Kommentare unter den Beiträgen prominenter Persönlichkeiten zu verbreiten. Nun greift die DJane zu einer drastischen, aber wirkungsvollen Maßnahme und macht die Identität eines ihrer schlimmsten Hater öffentlich.
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Wiederholte Beschimpfungen unter der Gürtellinie
Konkret geht es um einen User, der es offenbar gezielt auf die Moderatorin abgesehen und keine Gelegenheit auslässt, um sie auf das Schändlichste zu beleidigen. Wie Martina Kaiser in ihrer Instagram-Story anhand eines Screenshots dokumentiert, kommentierte der besagte User ihre Beiträge wiederholt mit dem zutiefst frauenfeindlichen Schimpfwort "Hure". Für Kaiser ist klar, dass dieses Verhalten absolut inakzeptabel ist und Konsequenzen nach sich ziehen muss.
Der Screenshot zeigt den Übeltäter bei einem Selfie in einer Warnweste, das er offenbar während der Arbeit oder unterwegs aufgenommen hat. Kaiser kommentierte das Bild mit deutlichen Worten und machte klar, dass für den Mann der Spaß nun vorbei ist. Sie betonte, dass dieser Mann es wohl extrem lustig finde, unter alle meine Fotos das besagte Wort mit "H" zu schreiben.
Drohung mit Konsequenzen durch den Arbeitgeber
Die Moderatorin belässt es jedoch nicht nur beim bloßen Bloßstellen des Täters im Internet. Sie deutet in ihrer Botschaft auch rechtliche oder berufliche Konsequenzen für den rüpelhaften User an. Da der Mann auf seinem Profilbild gut erkennbar in Arbeitskleidung beziehungsweise einer Sicherheitsweste zu sehen ist, richtet Kaiser eine direkte Warnung an ihn. Sie schrieb in ihrer Story, dass sie sehr gespannt sei, ob sein Arbeitgeber diese geschmacklosen Entgleisungen im Netz ebenfalls so lustig finden werde.
Damit erhöht die ehemalige ORF-Moderatorin den Druck massiv. Viele Unternehmen legen heute verständlicherweise großen Wert auf ein sauberes Image ihrer Mitarbeiter in der Öffentlichkeit, auch im privaten Online-Bereich. Solche vulgären und potenziell strafrechtlich relevanten Beleidigungen können rasch zu arbeitsrechtlichen Konsequenzen bis hin zur Kündigung führen. Martina Kaiser zeigt mit dieser Aktion, dass Hass im Netz kein Kavaliersdelikt ist und Täter nicht länger im Verborgenen agieren können. Sie setzt ein starkes Zeichen für alle Betroffenen von digitaler Gewalt.