Sicherheitslücken

Innenministerium warnt vor Cyber-Attacken

© IMAGO/Michael Indra
Aufgrund schwerwiegender Sicherheitslücken herrschte Alarmstufe Rot für Millionen von Webseiten und damit auch die Nutzer. Hintergrund war eine Schwachstelle bei der Programmiersprache PHP, die einer der Hauptträger des Internets ist. oe24 hat beim Innenministerium nachgefragt, was das für Österreich bedeutet.
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Die Programmiersprache PHP hält einen Großteil des Internets am Laufen – oder eben dann nicht, wenn gravierende Sicherheitslücken auftreten.

Denn: Abermillionen von Websites mussten aus Sicherheitsgründen abgeschaltet werden, um nicht Hackern zum Opfer zu fallen.

Hintergrund: Auf der Programmiersprache basiert ein Großteil der Webseiten. Nachdem die Schwachstellen entdeckt worden waren, lief das Match zwischen den Betreibern der Seiten und kriminellen Cyber-Hackern. Während man um Schadensbegrenzung auf der einen Seite bemüht war, versuchten unzählige Hacker, an Informationen und Daten zu kommen.

So ist die Lage in Österreich

Die ganze Welt ist in Aufregung. Doch wie ist die Situation in Österreich? oe24 hat beim Innenministerium nachgefragt. Aus dem Hause Karner heißt es: "Das Bundesamt für Cybersicherheit (BCS) hat die Entwicklung frühzeitig aufgegriffen und die entsprechenden Strukturen informiert." Soweit die Aufarbeitung der Geschehnisse nach der festgestellten Sicherheitslücke.

Cyber-Attacken drohen

Auf die Frage, ob es Angriffe gegeben habe, hat das Innenministerium auch eine klare Antwort: "Zum aktuellen Zeitpunkt liegen dem BCS und der Polizei keine konkreten Meldungen über erfolgreiche Angriffe auf Grund der Schwachstellen vor."

Doch Entwarnung ist deshalb noch lange nicht angesagt, denn das Ministerium warnt: "Es ist allerdings davon auszugehen, dass es zu entsprechenden Versuchen kommen wird."

Man ist also vorgewarnt und beobachtet die aktuelle Lage genau und sorgfältig, teilt das Innenministerium gegenüber oe24 mit.