Das sagt ÖSTERREICH

Jede(r) ist besser als Babler!

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Ein Kommentar von oe24-Chefredakteur Niki Fellner.
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Es ist vorbei! Andreas Babler ist auf allen Ebenen krachend gescheitert. Als SPÖ-Chef hat er seine Partei in die schwerste Krise ihrer Geschichte gestürzt. Als Vizekanzler hat er seine wichtigsten Wahlversprechen gebrochen. Und als Medienminister hat er den Medienstandort Österreich endgültig ruiniert.

Wenn den SPÖ-Granden noch irgendwas an ihrer Partei liegt, dann müssen sie am Sonntag die Reißleine ziehen und Babler SOFORT loswerden. Jede Übergangsfrist unter dem Motto "geordneter Übergang" würde die Partei nur noch weiter ins Chaos stürzen. Um die SPÖ (und die Regierung) zu retten, muss Babler komplett weg: Als SPÖ-Chef, als Vizekanzler und als Minister.

Gerhard Zeiler hat sich als Alternative (leider) entzaubert. Seine Ankündigung war zu "old school" und schlecht vorbereitet, sein Plan zu unkonkret. Was man Zeiler zugutehalten muss: Er hat die Partei endlich aus ihrer Babler-Lethargie geholt.

Jetzt muss die SPÖ aber schnell zur Ruhe kommen – und das geht wohl nur mit echten Polit-Profis. Wenn notwendig auch mit einer (zeitlich befristeten) Doppelspitze: Marterbauer, Holzleitner oder Hanke als Vizekanzler(in). Und ein Partei-Sanierer à la Doris Bures oder Josef Muchitsch, um die SPÖ wieder zu einen.

Die SPÖ braucht am Sonntag einen klaren personellen Neustart. Und da ist jeder oder jede besser als Babler!