Wettermodelle berechnen für den Zeitraum um den 10. und 11. November eine mögliche Zufuhr eisiger Polarluft nach Mitteleuropa. Auch für Österreich könnte das einen deutlichen Temperaturrückgang bedeuten. Wie stark die Kälte tatsächlich ausfällt, ist allerdings noch offen.
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Dauerfrost und -10 Grad
Auslöser der möglichen Wetterumstellung ist eine besondere Druckverteilung über Nordeuropa. Ein kräftiges Hoch über der Nordsee und ein Tief über der Ostsee könnten eine nordöstliche Strömung in Gang setzen. Damit würde kalte kontinentale Luft aus Skandinavien und Osteuropa nach Süden gelangen. Mehrere Wettermodelle prognostizieren einen markanten Temperatursturz mit Dauerfrost und Nächten mit minus 10 Grad.
Ob die Kälte auch den ersten verbreiteten Schnee bringt, ist fraglich. Unter Hochdruckeinfluss bleibt es häufig trocken. Damit könnten zunächst vor allem Minusgrade, Reif und vereinzelt Glatteis zum Thema werden. Für Österreich wäre insbesondere in den Morgenstunden auf exponierten Straßen und in höheren Lagen Vorsicht geboten.
Die Prognosen sind allerdings noch unsicher. Bis zum möglichen Kälteeinbruch Anfang November liegen knapp zwei Wochen, in denen sich die Wettermodelle deutlich verändern können. Zwar taucht das Kältesignal wiederholt in den Berechnungen auf, eine Garantie für einen frühen Wintereinbruch ist das aber nicht.