Bekannter Treffpunkt

Kameras gegen Tuning-Sünder: Tankstelle macht Ernst

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Die BP-Tankstelle in Wien-Heiligenstadt will per Parkraumüberwachung dem beliebten Treffpunkt der Roadrunner-Szene einen Dämpfer verpassen.
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Wer bei der Tankstelle an der Heiligenstädter Straße in Döbling stehen bleibt, muss sich seit Neuestem beeilen: Seit Freitag gilt auf dem gesamten Areal nämlich eine maximale Parkdauer von 15 Minuten. Wie der Kurier berichtet, überwachen dort gleich mehrere Kameras die Einhaltung der neuen Regel - und zwar rund um die Uhr. Vor allem an den Wochenenden hatten sich dort bisher unzählige Autofahrer mit ihren getunten Fahrzeugen getroffen - und die Standplätze zugeparkt.

Aber nicht nur sogenannte Roadrunner sorgten für überfüllte Parkplätze. Seit der Eröffnung eines McDrive in unmittelbarer Nähe sollen auch viele Fast-Food-Kunden auf die Tankstelle ausgewichen sein, um im Auto ihre Bestellungen zu essen. Dadurch seien Tankkunden zeitweise kaum mehr zu den Zapfsäulen gelangt, wie es im Bericht heißt. Auch zurückgelassener Müll sowie nächtlicher Lärm sorgten laufend für Beschwerden unter den Anrainern.

Bezirksvorsteher Daniel Resch (ÖVP) begrüßt die Maßnahmen, um längere Aufenthalte von Roadrunnern und McDonald's-Kunden zu verhindern - die Tuner-Szene sei aber weiterhin aktiv.  Diskutiert werden deshalb Lärmblitzer, die besonders laute Fahrzeuge erfassen sollen. "Ich habe dazu schon bei der MA 46 angefragt, aber in Wien gibt es das noch nicht", meinte Resch gegenüber dem Kurier.