Halloween-Trend

Katze gekreuzigt: 2.000 € Kopfgeld für Tierhasser

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Bislang Unbekannte quälten und erschossen eine Katze in der Steiermark. Nun wurde eine Belohnung von 2.000 Euro für Hinweise ausgesetzt.
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Stmk. Ein grausamer Tierquälerei-Fall erschüttert die Steiermark: Unbekannte Täter quälten in Admont eine Katze offenbar noch lebend, erschossen sie und schraubten ihren Körper anschließend auf ein selbst gebautes Kreuz. Jetzt setzt die Tierschutzorganisation Pfotenhilfe alles daran, die Verantwortlichen ausfindig zu machen. Ein anonymer Tierfreund hat dafür eine Belohnung von 2.000 Euro ausgesetzt. Besonders brisant: Kurz vor Halloween kursieren in sozialen Netzwerken immer wieder verstörende Gewaltfantasien gegen Katzen.

Wie die Polizei berichtet, entdeckten Passanten am Morgen des 14. Oktober im Ortsteil Aigen eine tote Katze neben der Fahrbahn. Der Körper war auf einem etwa einen Meter hohen, behelfsmäßigen Kreuz befestigt. Die Ermittlungen ergaben, dass das Tier offenbar noch lebend gequält und anschließend erschossen worden war. Danach schraubten die Täter den Katzenkörper auf das selbst gebaute Kreuz. Wer hinter der grausamen Tat steckt, ist bislang unklar. Die Ermittlungen laufen, Hinweise auf die Täter gibt es derzeit nicht.

Nun kommt Bewegung in den Fall: Ein anonymer Spender hat sich bei der Pfotenhilfe gemeldet und 2.000 Euro für den entscheidenden Hinweis auf den oder die Täter zugesagt. Pfotenhilfe-Chefin Johanna Stadler hofft auf rasche Ermittlungserfolge. Gleichzeitig zeigt sie sich angesichts der Brutalität der Tat alarmiert. Die Organisation befürchtet, dass es rund um Halloween zu weiteren Nachahmungstaten kommen könnte.

Halloween-Trend? Gewaltfantasien gegen Katzen auf TikTok

Besonders verstörend ist der Blick in soziale Netzwerke. Auf TikTok tauchen rund um Halloween immer wieder Videos und Beiträge mit Gewaltaufrufen gegen schwarze Katzen auf. Zwar werden entsprechende Inhalte gemeldet und teilweise gelöscht, doch ähnliche Beiträge und grausame Fantasien erscheinen offenbar immer wieder aufs Neue. Ein direkter Zusammenhang zwischen diesen Online-Aufrufen und der Tat in Admont ist bislang nicht bekannt.

Der Hintergrund: Der Aberglaube rund um schwarze Katzen hält sich seit Jahrhunderten. Im Mittelalter wurden die Tiere mit Hexerei, dem Teufel und angeblich dunklen Mächten in Verbindung gebracht. Gerade rund um Halloween lebt dieser Mythos wieder auf.

Pfotenhilfe warnt vor Halloween-Nacht

Die Pfotenhilfe appelliert deshalb an Katzenbesitzer, ihre Freigänger in der Halloween-Nacht vorsichtshalber im Haus zu behalten. Auch die Bevölkerung soll wachsam sein und verdächtige Beobachtungen sofort melden. Wer Hinweise zur grausamen Tat in Admont hat, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Admont zu melden.