Die FPÖ will im Nationalrat einen Misstrauensantrag gegen die gesamte Regierung einbringen. Das kündigte FPÖ-Chef Herbert Kickl am Freitag an.
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Am Wochenende legte der Freiheitliche dann bei seiner Österreich-Tour in Salzburg und Oberösterreich nach. Via Social Media teilte er nun Ausschnitte davon.
"Dieses ganze Theater, was wir da jetzt erleben, dieses Schauspiel, diese Strategieüberlegungen, diese Planspiele - bei der ÖVP ein bisschen mehr versteckt, hinter verschlossenen Türen, bei der SPÖ auf offener Bühne - das Ganze hat ja nur einen einzigen Zweck", so Kickl. Denn es gehe nur um die "Klärung einer Frage". Nämlich: "Wer von den zwei soll der Anführer sein bei der nächsten Verliererampel?", mutmaßt der FPÖ-Chef.
Kickl: Wöginger "füßelt" mit Maurer
Für Kickl sei klar, es laufe darauf hinaus, dass dann vier Parteien miteinander koalieren würden. Und: Ex-ÖVP-Klubchef August Wöginger würde "bereits jetzt schon unter der Parlamentsbank wieder mit der (Sigrid) Maurer füßeln", so Kickl. Maurer war bekanntlich während der türkis-grünen Regierung Grünen-Klubobfrau und verhandelte mit Wöginger die Regierungsthemen.
Kickl wolle "diesen Herrschaften" nun jedenfalls "einen riesengroßen, dicken, blauen Strich durch die Rechnung machen." Denn: "Es hat sich ausgeampelt", polterte der FPÖ-Chef.