FPÖ-Herbsttour
Kickl teilt gegen Regierung aus: "Bestenfalls ein Witz"
Rund 300 Menschen kamen laut ORF ins Tauerncenter. Neben der politischen Veranstaltung gab es Popcorn und FPÖ-Geschenke – darunter auch den von der Partei bekannten "Abschiebe-Flieger".
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Begleitet wurde Kickl von FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz und dem Tiroler Landesparteiobmann Markus Abwerzger. In seiner Rede griff Kickl vor allem die Bundesregierung und deren Migrationspolitik an.
"Wer von den Schwarzen, Roten, Grünen und Rosaroten übernimmt die Verantwortung für die importierten Drogendealer, die importierten Körperverletzer, (…) die importierten Terroristen? Dann wird es ganz still bei diesen Herrschaften, dann will keiner mehr was wissen von der Verantwortung – aber die gehört ihnen!", sagte Kickl.
Scharfe Kritik
Auch die Möglichkeit von Neuwahlen sprach der FPÖ-Chef an. Seiner Darstellung zufolge sei es das Ziel der Regierung, "die Freiheitlichen zu verhindern". Neuwahlen würden seiner Ansicht nach zu einem stärkeren Ergebnis der FPÖ und damit zu politischen Veränderungen führen.
Kritik übte Kickl zudem an der Energie- und Sanktionspolitik sowie an der Unterstützung der Ukraine. Die Bundesregierung bezeichnete er als "Verliererampel" und warf ihr vor, gegen den Willen der Bevölkerung zu handeln. Die beschlossenen Maßnahmen gegen die Teuerung seien "bestenfalls einen Witz". Auch die Strompreisbremse kritisierte Kickl und warnte vor einem "bösen Erwachen" im kommenden Winter.
Nach dem Termin in Osttirol setzte Kickl seine Herbsttour in Kärnten fort. In Feistritz an der Drau stand am Abend der nächste Auftritt auf dem Programm.