Drama in OÖ

Kran stürzt um – Mann stirbt nach schwerem Unfall

© laumat/Matthias Lauber
Ein furchtbares Unglück hat sich am Mittwochvormittag im oberösterreichischen Meggenhofen ereignet. Ein umgestürzter Kran begrub einen Mann unter sich, der kurz darauf im Klinikum Wels-Grieskirchen seinen schweren Verletzungen erlag.
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Der tragische Vorfall ereignete sich mitten im Arbeitsalltag in der beschaulichen Gemeinde Meggenhofen im Bezirk Grieskirchen. Gegen 10.51 Uhr schrillten bei den lokalen Einsatzkräften plötzlich die Sirenen. Laut ersten offiziellen Informationen stürzte aus noch ungeklärter Ursache ein tonnenschwerer Kran um und verletzte eine Person lebensgefährlich. Die Wucht des Aufpralls und die schwere Last der Maschine ließen dem Opfer kaum eine Chance.

Nach der Erstversorgung durch die Rettungskräfte vor Ort wurde der schwerst verletzte Mann umgehend in das Klinikum Wels-Grieskirchen eingeliefert. Die Mediziner im Spital kämpften intensiv um das Leben des Patienten, doch der Kampf war vergeblich. Eine Sprecherin des Klinikums bestätigte am Nachmittag offiziell den Tod des Mannes.

Dramatischer Rettungseinsatz der Feuerwehren

Wie dramatisch die Minuten nach dem Unglück gewesen sein müssen, zeigt der Alarmierungsbericht des Landesfeuerwehrverbandes Oberösterreich. Auf dessen offizieller Website war unmittelbar nach dem Vorfall von einer "Person unter Fahrzeug – Maschine" zu lesen. Dieses Alarmstichwort löst bei den Rettungskräften stets höchste Alarmbereitschaft aus, da in solchen Situationen jede Sekunde über Leben und Tod entscheiden kann.

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Es wurden die FF Meggenhofen, Wilhelmsberg und Aistersheim aus der unmittelbaren Umgebung alarmiert.

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Die Feuerwehrleute mussten unter erheblichem Druck arbeiten, um den eingeklemmten Mann unter der schweren Maschine zu befreien und dem Rettungsdienst zu übergeben.

Ermittlungen zur Unfallursache laufen auf Hochtouren

Die genauen Umstände, die zu dem folgenschweren Umsturz des Krans führten, liegen derzeit noch völlig im Dunkeln. Die Polizei hat umgehend nach der Absicherung der Unfallstelle die Ermittlungen aufgenommen. Sachverständige sollen nun klären, ob ein technischer Defekt an der Maschine, ein Bedienungsfehler oder ein unvorhersehbarer physikalischer Einfluss – wie etwa ein Nachgeben des Untergrunds – das Unglück ausgelöst hat.

Kriseninterventionsteam betreut Angehörige und Retter

Ein solch plötzlicher und tragischer Tod hinterlässt stets tiefe Wunden. Nicht nur für die Angehörigen des Verstorbenen ist dieser Mittwoch ein Tag des unermesslichen Schmerzes. Auch für die eingesetzten Rettungskräfte und Arbeitskollegen vor Ort stellt ein solcher Einsatz eine enorme psychische Belastung dar.

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Aus diesem Grund stand am Unfallort in Meggenhofen auch ein Kriseninterventionsteam (KIT) des Roten Kreuzes im Einsatz. Die speziell geschulten Mitarbeiter kümmern sich um die psychologische Betreuung der Betroffenen und helfen den Ersthelfern dabei, das Erlebte zu verarbeiten.