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Leihmutter-Causa: Spahn gibt letztes Parteiamt ab

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Jens Spahn hat nach der heftigen Diskussion um die Bezahlung einer Leihmutter auch sein letztes Parteiamt niedergelegt: Beim Bezirksparteitag der CDU Münsterland in Havixbeck trat der 46-jährige Politiker nicht erneut als Bezirksvorsitzender an. Nach 30 Jahren in der Partei, sagte er, falle ihm der Rückzug schwer.
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Jens Spahn meinte beim Bezirkstag, er habe das Vertrauen enttäuscht und entschuldige sich dafür ausdrücklich. Die Delegierten antworteten mit langem Applaus. Eine Aussprache blieb aus. Und: Spahn bleibt Bundestagsabgeordneter mit einem Brutto-Bezug von 11.833,47 Euro.

Feller folgt Spahn

Zu seiner Nachfolgerin wählten die Delegierten mit 106 von 111 Stimmen (95,5 Prozent) NRW-Schulministerin Dorothee Feller. Die 60-jährige Juristin aus Dorsten war zuvor Regierungspräsidentin in Münster und ist seit März stellvertretende Kreisvorsitzende in Münster. Spahn selbst hatte sie vorgeschlagen. Feller nannte die Landtagswahl 2027 als die zentrale Aufgabe: Es gebe keine Alternative zu einer CDU-geführten Landesregierung – und erst recht keine "blaue". Die Partei müsse fragen, warum Populismus Erfolg habe, mehr zuhören und mit den Bürgern sprechen.

Ende Juli war Spahn bereits als Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag zurückgetreten.