Drei Todesfälle

Linz braucht eine Legionellen-Infooffensive

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28 Menschen haben sich seit dem Legionellenausbruch in Linz infiziert, drei sind gestorben. Zwei mögliche Infektionsquellen sind inzwischen bekannt – doch woher die Legionellen tatsächlich stammen, ist weiterhin unklar.
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Neben dem betroffenen Kühlturm der Linz AG in der Wiener Straße wurde ein weiterer möglicher Legionellenherd im Linzer Industriegebiet, entdeckt. Ob einer dieser beiden Standorte tatsächlich für den Ausbruch verantwortlich ist, kann erst nach Auswertung der Proben bestätigt werden. Die Gesundheitsbehörden versichern, dass das Trinkwasser von dem Legionellenausbruch nicht betroffen sei.

Suche mit KI

Bei der Suche nach dem Infektionsherd setzen die Gesundheitsbehörden auch auf künstliche Intelligenz. Landes-Sanitätsdirektor Georg Palmisano erklärt auf orf.at: "Wir untersuchen jetzt Luftbilddaten mit einem KI-Tool näher, um zu sehen, ob es weitere Emittenten gibt, die in unseren bisherigen Probelisten noch nicht vorgekommen sind."

Sondersitzung gefordert

Vzbg. Martin Hajart (ÖVP) kritisiert die Informationspolitik der Stadt Linz. Er fordert eine Sondersitzung des Stadtsenats unter Beiziehung der Linz AG und eine Hotline für die verunsicherte Bevölkerung. Hajart wünscht sich auch, dass auf der städtischen Website eine Landkarte mit allen Kühlturm-Standorten veröffentlicht wird.

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