Infektionsrätsel

Malaria-Todesfall nahe dem Flughafen Frankfurt

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In der Nähe des Frankfurter Flughafens ist eine von zwei erkrankten Personen nach einer Malaria-Infektion verstorben. Beide Betroffenen waren zuvor nicht in ein Risikogebiet gereist.
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Eine der beiden Personen der ungewöhnlichen Malaria-Fälle nahe des Frankfurter Flughafens ist gestorben. Das gaben das Gesundheitsamt Frankfurt und die Universitätsmedizin Frankfurt am Donnerstag bekannt. Die beiden Patienten aus dem Stadtteil Schwanheim hatten sich mit dem Erreger Plasmodium falciparum angesteckt, welcher für die besonders gefährliche Form Malaria tropica verantwortlich ist. Besonders auffällig an den Fällen ist, dass keiner der Erkrankten in einer Endemieregion unterwegs war oder am Flughafen arbeitet.

Infektionsrätsel

Seitdem die Erkrankungen öffentlich wurden, hat das Gesundheitsamt keine neuen Fälle gemeldet bekommen. Woher die Infektionen genau stammen, bleibt nach wie vor unklar.

Das Gesundheitsamt stellt klar, dass der Erreger nicht von Mensch zu Mensch weitergegeben werden kann, sondern nur durch den Stich einer infizierten Mücke. Die zuständigen Behörden appellieren nun an Mediziner, bei Personen mit unklarem Fieber ebenfalls eine Malaria-Erkrankung in Betracht zu ziehen. Das gilt auch dann, wenn keine Auslandsreise vorliegt – speziell bei Patienten, die im Bereich des Flughafens wohnen oder arbeiten.

Typische Anzeichen der Krankheit

Eine Erkrankung verläuft in den meisten Fällen zu Beginn mit hohem Fieber. Zu den Symptomen zählen außerdem oft Schmerzen in Kopf und Gliedern, ein allgemeines Krankheitsgefühl sowie teilweise Beschwerden im Magen-Darm-Bereich.