Wahl-Debakel

Merz-Aus? Brisantes Geheimtreffen ohne den Kanzler

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Für Deutschlands Kanzler wird es eng.
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Nach den schweren Wahlniederlagen der CDU in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin reißen die Spekulationen über die Zukunft von Friedrich Merz nicht ab. Besonders ein Bericht über ein angebliches Treffen von CDU-Landespolitikern sorgt für Gesprächsstoff.

Wie die "Bild" berichtet, soll sich parallel zur offiziellen Sitzung des CDU-Präsidiums am Sonntagabend eine kleinere Gruppe von Ministerpräsidenten und Landesvorsitzenden in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin getroffen haben. Die Runde habe demnach unter besonderer Vertraulichkeit über das weitere Vorgehen nach dem Wahlsonntag beraten. Ob dabei tatsächlich über einen möglichen Wechsel an der CDU-Spitze gesprochen wurde, ist öffentlich nicht bestätigt.

Merz gibt nicht auf

Die Spekulationen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Merz innerhalb der Union deutlich unter Druck steht. In Mecklenburg-Vorpommern verfehlte die CDU mit 4,9 Prozent den Einzug in den Landtag. In Berlin verlor sie ebenfalls deutlich und kam auf 19 Prozent.

Merz selbst stellte sich noch am Wahlabend demonstrativ hinter seine politische Zukunft. Er erklärte, sowohl Bundeskanzler als auch CDU-Vorsitzender bleiben zu wollen. Bereits vor den Wahlen hatten die acht CDU-Ministerpräsidenten in einer gemeinsamen Erklärung vor Personaldebatten gewarnt und Merz ihre Unterstützung zugesichert.

Trotzdem werden innerhalb der Union weiterhin mögliche Nachfolger als CDU-Chef genannt. Laut "Bild" fallen dabei die Namen der Ministerpräsidenten Boris Rhein und Hendrik Wüst. Eine Entscheidung oder einen entsprechenden Beschluss gibt es bislang nicht.

Damit bleibt das angebliche Geheimtreffen vorerst vor allem ein Bestandteil der politischen Spekulationen. Klar ist jedoch, dass die Ergebnisse in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern die Debatte über den Kurs und die Führung der CDU neu angeheizt haben.