Trauerfeier
Darum fehlte Mette-Marit bei Gottesdienst für König Harald V.
Am Sonntag strömten Tausende Menschen in die Kirchen in ganz Norwegen, um dem verstorbenen König Harald V. die letzte Ehre zu erweisen. Vor den Gotteshäusern bildeten sich zum Teil kilometerlange Schlangen. Besonders vor dem Dom in Oslo und der Kirche in Asker war der Andrang enorm. Wer am Sonntag zu spät kam, erhielt keinen Einlass mehr. Die Türen in Asker schlossen bereits um 10:45 Uhr, wodurch laut Polizei rund 500 Personen draußen bleiben mussten.
Ankunft der königlichen Familie
Kurz darauf traf die Königsfamilie bei der Trauermesse ein. Angegeführt wurde die Familie vom neuen König Haakon und Kronprinzessin Ingrid Alexandra. Ebenfalls anwesend waren Prinz Sverre Magnus sowie Alt-Königin Sonja, die seit dem Tod ihres Mannes eng von ihren Angehörigen begleitet wird.
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Fehlen der neuen Königin Mette-Marit
Von der neuen Königin Mette-Marit fehlte beim Gedenkgottesdienst jedoch jede Spur. Der Palast teilte mit, dass sie sich nach einer erst kürzlich überstandenen Lungentransplantation weiterhin in der Erholungsphase befindet und aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnte. Auch ihr Sohn Marius Borg Høiby war nicht vor Ort. Er befindet sich derzeit in U-Haft, die er als Hausarrest mit Fußfessel auf dem Anwesen Skaugum verbringt.
Gedenken im ganzen Land
Die landesweiten Messen zu Ehren des verstorbenen Regenten zeigten die tiefe Verbundenheit der Bevölkerung mit dem Königshaus. Mit den offiziellen Gottesdiensten nahm Norwegen gemeinschaftlich Abschied von König Harald V.