Rassismus-Vorwurf

Millionen-Erbin rastet wegen Kopftuch-Verbot aus

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Die Millionenerbin und Aktivistin Marlene Engelhorn hat in einem Instagram-Video das Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren an österreichischen Schulen scharf kritisiert.
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Marlene Engelhorn, die sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen und für Gaza einsetzt, thematisiert in einem Instagram-Video das Kopftuchverbot an Schulen für Mädchen unter 14 Jahren. Das Video leitet die 34-Jährige mit dem Satz "Österreich ist so rassistisch" ein. Sie behauptet darin unter anderem, dass muslimische Mädchen in der Schule vom Unterricht ausgeschlossen würden. Der Haken an der Sache: Mädchen unter 14 Jahren werden bei einem Verstoß nicht vom Unterricht ausgeschlossen. Stattdessen folgt bei Verweigerung ein Gespräch der Direktion mit den Eltern und im letzten Schritt drohen Geldstrafen zwischen 150 und 800 Euro. Engelhorn erklärt im Video weiter: "Das sind unsere Kinder, die in Österreich zu Hause sind. (…) Natürlich gehören die zu uns, es gibt überhaupt keine Diskussion".

Vergleiche mit der Vergangenheit

In ihrem Beitrag zieht Engelhorn auch üble Verbindungen zur Vergangenheit. Sie meint, dass "wir derart widerlich und gewalttätig sind" hänge mit einer "unaufgearbeiteten Nazi- und Faschismusvergangenheit" zusammen. Engelhorn führt weiter aus: "Wir sind widerliche RassistInnen in Österreich" und beendet ihr Video schließlich mit den Worten: "Wir sind eine Schande".

Kritik von Ex-Muslim

Der Ex-Muslim Emrah Erken, ein Schweizer Anwalt mit türkischen Wurzeln, äußerte sich auf der Plattform X zu dem Beitrag. Er schrieb: "Liebe Österreicherinnen und Österreicher Lasst euch von dieser woke-linken Intelligenzbestie nichts einreden!". Erken erklärte, dass Mädchen in der Türkei erst ab der fünften Klasse ein Kopftuch tragen dürfen. Mit Rassismus habe das Gesetz in Österreich "rein gar nichts" zu tun.