Stadt braucht Lösung

Nach Mozart-Aus: Faxi-Wirbel am Stephansplatz

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Die Mozartverkäufer sind seit wenigen Wochen Geschichte, doch am Wiener Stephansplatz sorgt gleich die nächste Entwicklung für Ärger - Fahrradtaxis erobern zunehmend die Innere Stadt.
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Die Stadt Wien hatte mit dem Verbot der Mozartverkäufer ab Juli an mehreren Standorten in der Innenstadt mehr Platz und weniger Gedränge schaffen wollen. Am Stephansplatz ist davon allerdings wenig zu spüren. Kaum sind die Verkäufer verschwunden, wird der frei gewordene Bereich bereits von Fahrradtaxis (Faxis) und Rikschas besetzt.

Rund um Wiens zentralsten Platz stehen die Fahrzeuge inzwischen in großer Zahl. Das sorgt vor allem bei Anrainern für Unmut. Laut Kurier-Bericht heißt es vonseiten der Bezirksvorstehung Innere Stadt, dass zahlreiche Beschwerden eingegangen seien und dass es entsprechend Handlungsbedarf gebe. Allerdings: Nach aktueller Rechtslage dürfen Fahrräder in Fußgängerzonen stehen, solange niemand behindert wird.

Stadt sucht nach Lösung

Genau hier liegt das Problem. Beobachtet werde, dass gewerblich genutzte Rikschas die bestehenden Regeln ausreizen. Zudem sollen manche Fahrer mit ihren Fahrzeugen durch Bereiche fahren, die eigentlich Fußgängern vorbehalten sind.

Auch die Polizei kennt die Situation, die Möglichkeiten zum Einschreiten sind jedoch begrenzt. Strafen sind nur dann möglich, wenn tatsächlich eine konkrete Behinderung vorliegt. Auf dem weitläufigen Stephansplatz sei das oft nur schwer nachweisbar.

Vor diesem Hintergrund werden nun strengere Kontrollen und eine umfassende Prüfung gefordert. Dabei geht es nicht nur um die steigende Zahl der Faxis und Rikschas, sondern auch um Fragen zu Ausbildung der Fahrer, Versicherungsschutz, Haftung bei Unfällen und fehlender Kennzeichnung.