Windsor-Trennung
Nach Royal-Rauswurf: Sarah Ferguson zieht endgültig den Schlussstrich
Die jahrelange Wohngemeinschaft des in Ungnade gefallenen Ex-Prinzen Andrew und seiner Ex-Frau Sarah Ferguson in der Royal Lodge in Windsor steht vor dem endgültigen Ende. Nachdem der 66-Jährige, der kürzlich einen riesigen blauen Fleck im Gesicht hatte, seine Unterkunft räumen musste, distanziert sich Ferguson offenbar immer weiter von ihm. Während der Ex-Prinz, dem nach schweren Anschuldigungen seine Titel entzogen wurden, nach Sandringham auf die Marsh Farm zieht, sucht die Herzogin von York nach einer eigenen Bleibe im Raum Windsor. Aktuell hält sie sich an verschiedenen Orten weltweit auf.
Eine rein profitable Fassade
Für den Historiker und Buchautor Andrew Lownie kommt diese Entwicklung wenig überraschend. Nach seinen Recherchen diente die enge Verbindung der beiden Ex-Partner vor allem geschäftlichen Interessen. Gegenüber der "Daily Mail" erklärte Lownie über Sarah Ferguson und Andrew Mountbatten-Windsor, der auf Rache an König Charles aus sein soll, wie ein Experte vermutet: "Es war eine bequeme Fassade und half, positive Schlagzeilen in den Medien zu erzeugen, aber die Realität ist, dass das Paar sehr schnell nach der Hochzeit Affären hatte."
Vorwürfe gegen die Herzogin
Der Experte fand zudem deutliche Worte für das Verhalten von Ferguson nach der Scheidung. "Der einzige Grund, warum Ferguson weiterhin eine Unterkunft von ihm schnorrte, war, dass es ihr Geld sparte und ihre königlichen Verbindungen sowie ihre geldbringenden Aktivitäten aufwertete", fügte Lownie hinzu.
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Untreue von Beginn an
Tatsächlich war die Ehe, die 1986 geschlossen und bereits 1992 geschieden wurde, von Anfang an von Untreue geprägt. Beide Partner gingen rasch außereheliche Beziehungen ein. Dennoch betonten sie jahrzehntelang öffentlich ihren familiären Zusammenhalt.